BASF: Es läuft wie geschmiert, auch bei der Aktie

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Bildquelle: Pressefoto BASF

Beim weltgrößten Chemiekonzern BASF (WKN BASF11) läuft es weiterhin wie geschmiert. Dank Kosteneinsparungen, eines starken Chemiegeschäfts sowie eines überzeugenden Öl- und Gasgeschäfts konnten überzeugende Quartalszahlen abgeliefert werden. Zusammen mit den bestätigten Jahreszielen bleibt es für die BASF-Aktie weiterhin bullisch.

Der Umsatz stieg verglichen mit dem Vorjahresquartal um 1 Prozent auf 18,5 Mrd. Euro an. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen übertraf den Wert des Vorjahresquartals um 221 Mio. Euro und lag bei rund 2,1 Mrd. Euro. Das EBIT stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 246 Mio. Euro auf 2,0 Mrd. Euro. Das Ergebnis je Aktie betrug im zweiten Quartal 1,41 Euro, nach 1,26 Euro im Vorjahreszeitraum. Das um Sondereinflüsse und Abschreibungen auf immaterielle Werte bereinigte Ergebnis je Aktie stieg auf 1,54 Euro, nach 1,40 Euro im Vorjahresquartal.

Konzernchef Bock hält trotz noch ungünstigerer Währungsentwicklungen und gestiegener politischer Risiken am Ausblick für das Jahr 2014 fest. So soll der Umsatz verglichen mit dem Jahr 2013 voraussichtlich leicht sinken. Gründe hierfür sind die geplante Devestition des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts und die anhaltend negativen Währungseffekte. Beim EBIT vor Sondereinflüssen erwartet die BASF einen leichten Anstieg, vor allem infolge deutlich höherer Beiträge von Performance Products und Functional Materials & Solutions. Das EBIT soll voraussichtlich deutlich steigen. Die Sondererträge aus der geplanten Devestition des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts sowie aus der Devestition der BASF-Anteile am Joint Venture Styrolution sollen dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.

Quelle: Guidants Aktien-Analysen
Quelle: Guidants Aktien-Analysen

Charttechnisch befindet sich die Aktie weiterhin in einem intakten langfristigen Aufwärtstrend. Daneben sieht auch die fundamentale Ebene mehrheitlich positiv aus. Neben den guten Zahlen sorgt vor allem der bestätigte Ausblick für gute Laune. Dennoch sind Analysten nur bedingt optimistisch und von weiteren Kursgewinnen überzeugt. Während etwa die LGT-Bank bspw. an ihrer Einschätzung „Attraktiv“ festhält, bleibt S&P Capital IQ bei „Sell“, erhöht jedoch das Kursziel von 72 auf 76 Euro. Die Commerzbank wiederum erneurte ihre „Buy“-Einstufung mit Kursziel 93 Euro. Die Die DZ Bank („Kaufen“) sieht nur einen fairen Wert von 90 Euro. Das Bild ist also sehr heterogen. Dennoch ist die Aktie eine der wenigen Dauerkandidaten für ein langfristiges Depot. Wer kurzfristig auf eine Outperformance der Aktie setzen will, könnte sich einmal das Produkt mit der WKN HY4PSL ansehen.

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Bildquelle: Pressefoto BASF


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