Symrise: Diana-Übernahme stärkt Position

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Bildquelle: Pressefoto Copyright Symrise

Die Symrise-Aktie (WKN SYM999) erreichte jüngst ein neues Allzeithoch. Neben der starken Marktstellung infolge einer Übernahme im Frühjahr sorgten zuletzt Übernahmegerüchte für steigende Kurse. Ungeachtet dessen besteht weiterhin Aufwärtspotenzial für die Aktie des Anbieters von Duft- und Geschmacksstoffen.

Im April 2014 hatte Symrise die Übernahme des französischen Aromenherstellers Diana zu einem Preis von 1,3 Mrd. Euro angekündigt. Die Refinanzierung der Transaktion wurde in der Zwischenzeit ebenso erfolgreich abgeschlossen, wie die Verhandlungen mit der französischen Arbeitnehmerseite. Symrise rechnet nun mit der Genehmigung der Übernahme durch die Kartellbehörden in den nächsten Wochen. Durch die Übernahme steigt der MDAX-Konzern zum global führenden Hersteller sensorischer Lösungen für Heimtiernahrungsmittel auf. Und:

Symrise betritt auf diese Weise einen Wachstumsmarkt, der von der Vermenschlichung von Haustieren profitiert. Im Rahmen dieses Trends werden Tiere als Teil der Familie wahrgenommen und gelten als Lebensgefährte, bester Freund oder Kinderersatz. Vor diesem Hintergrund gehen die DZ BANK-Analysten davon aus, dass Verbraucher einen steigenden Anteil ihres Einkommens für Haustiere ausgeben und dabei zunehmend Futter mit natürlichen und funktionalen Inhaltsstoffen erwerben. Das Produktportfolio von Diana ist aus Sicht der Analysten der DZ BANK optimal ausgerichtet, um von dieser Entwicklung zu profitieren.

Diana arbeitet außerdem bei der Beschaffung und der Aufbereitung von Rohstoffen, ebenso wie Symrise, eng mit Lieferanten zusammen. Diese sogenannte „Rückwärtsintegration“ minimiert Preisschwankungen, gewährleistet Versorgungssicherheit, ermöglicht die Rückverfolgbarkeit des Rohstoffeinkaufs und sichert eine hohe und gleichbleibende Qualität. Durch den Aufbau einer integrierten Einkaufsplattform mit Diana dürfte Symrise nach Ansicht der Analysten der DZ BANK in der Lage sein, Einsparungen von rund 20 Mio. Euro p.a. bei der Rohstoffbeschaffung zu erzielen.

Daneben stärkt die Diana-Übernahmen die Position von Symrise im Bereich Nutraceuticals / Functional Food. Hier sorgt das steigende Gesundheitsbewusstsein für höhere Nachfrage nach Lebensmitteln mit Zusatznutzen. Alles in allem erwarten die DZ BANK-Analysten durch die Konsolidierung von Diana in den Jahren 2015 bis 2018 ein Umsatzwachstum von rund 6 Prozent p.a., eine Verbesserung der EBITDA-Marge auf 22,3 Prozent sowie ein Wachstum von 9,8 Prozent beim Gewinn je Aktie.

Im Zusammenhang mit den Übernahmegerüchten der letzten Zeit halten es die DZ BANK-Analysten für nicht besonders wahrscheinlich, dass der japanische Wettbewerber Ajinomoto ein Übernahmeangebot für Symrise vorlegen wird. Als Grund hierfür wird das zu hohe Transaktionsvolumen genannt. Zudem glauben die DZ BANK-Analysten nicht, dass Ajinomoto überhaupt daran interessiert ist, Aktivitäten im Duftstoff-Bereich zu erwerben, welche bei Symrise mit dem Segment Scent & Care jedoch eine bedeutende Rolle spielen. Nichtsdestotrotz ist zu erwarten, dass die Übernahmespekulationen die Symrise-Aktie weiter positiv beeinflussen.

Angesichts der Diana-Akquisition haben sich die Gewinnschätzungen seitens DZ BANK-Analysten erhöht. In der Folge wird der faire Wert von zuvor 40 Euro auf nun 46 Euro je Aktie angehoben. Aufgrund des wachstums- und margenstarken Produktportfolios, der guten Positionierung in Schwellenländern, der zunehmenden Rückwärtsintegration und des überzeugenden Managements raten unsere DZ BANK-Analysten zum Kauf der Symrise-Aktie.

Ebenso interessant wie ein Direktinvestment in die Symrise-Aktie könnte eine Aktien-Anleihe (WKN DZY6WW) der DZ BANK auf den MDAX-Konzern sein. Der Kupon der Aktien-Anleihe liegt bei 6,00 Prozent p.a. Sofern der Schlusskurs der Symrise-Aktie am Bewertungstag (06.05.2015) den Basispreis von 40,00 Euro erreicht oder überschreitet erhält der Anleger am Fälligkeitstag (13.05.2015) den Nennbetrag von 1.000 Euro pro Aktien-Anleihe. Sollte der Basispreis am Bewertungstag jedoch unterschritten werden, erfolgt die Rückzahlung nicht zum Nominalbetrag, sondern in Form der festgelegten Anzahl von 25 Symrise-Aktien.

Stand 23.07.2014/ Ein Gastkommentar von Stefano Angioni, eniteo
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