… dann doch lieber kurzfristig auf Nordex setzen!

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Es ist ja echt bitter, was da die Fans von Lebensversicherungen mitmachen. In Zeiten sinkender Zinsen werden diese zum Auslaufmodell, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) nun jüngst anhand aktuell präsentierter Zahlen der Branche zeigt.

Laut Jahresstatistik ist die Zahl neu abgeschlossener Verträge im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 um 13 Prozent eingebrochen. 5,5 Mio. Neuverträge wurden unterzeichnet, die Beiträge sinken. Riester-Renten-Modelle leiden. Der Rückgang hat Auswirkungen auf das Geschäft der Versicherer, so der Verband:

So sank die Beitragssumme des Neugeschäfts um 20 Mrd. auf 149 Mrd. Euro. Vor allem Riester-Renten auf Basis von Leben-Policen stürzen ab. Lediglich 453.000 neue Verträge wurden im vergangenen Geschäftsjahr abgeschlossen. Gegenüber 2012 entspricht dies einem Minus von rund 26 Prozent. Selbst der Gesamtbestand an Riester-Renten der Versicherer reduzierte sich um rund 100.000 Verträge auf 10,8 Mio. Abschlüsse. Ein wichtiger Satz für jeden Anleger und Verbraucher nun – gut lesen:

„Es spricht für die Klugheit der Verbraucher, wenn sie mehr und mehr Abstand zu den Angeboten der Versicherer nehmen. Umso mehr ist die Politik gefordert, vernünftige Lösungen zur Altersvorsorge zu forcieren“, sagt Axel Kleinlein, Vorstand beim Bund der Versicherten.

Also ehrlich – die Lösung kennt ja eigentlich jeder. Aktien-Investments mit einem langfristigen Hintergrund. Und wer meint so ein bisschen Geld zocken zu müssen, der kann ja kurzfristig in Titel wie Nordex (WKN A0D655). Das bringt wohl mehr Risiko, aber der Begriff Rendite dürfte bei diesem Chance/Risiko-Verhältnis wenigstens noch benutzt werden – im Gegensatz zu einem Engagement in eine Lebensversicherung. Schauen wir uns die Fakten an:

Auch wenn die Kosten für Lebensversicherungen gesunken sind und die Verwaltungsquote 2013 zum Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte gefallen ist, kann dies die fallenden Renditen in Zeiten des Zinstiefes kaum wettmachen. Auch bedeutet die sinkende Stornoquote von 3,32 Prozent für die Branche noch keine Entwarnung. Das Praxisbeispiel zeigt es: Bei einer Laufzeit von 15 Jahren und einer jährlichen Kündigungsquote von 3,32 würden nur vier von zehn Versicherten vorzeitig kündigen und auf einen großen Teil ihrer Rendite verzichten.

Keiner muss auf Rendite verzichten – man sollte nur den Mut haben, einmal gegen die Masse zu schwimmen und eben auf Aktien langfristig setzen und keine der Talkshows anschauen, in denen Aktien als Teufelsgut an den Pranger gestellt werden. Der Dax ist dafür der beste Beweis – in über 26 Jahren eine Rendite von mehr als 8 Prozent p.a…

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Bildquelle: dieboersenblogger.de


1 KOMMENTAR

  1. Da gebe ich Euch Recht!

    Lieber keine Talkshows anschauen und das Argument „Börse ist ein Casino“ ausblenden und auch nicht auf die Verschwörungstheoretiker hören bzgl. Systemzusammenbruch. Es gibt so viele solide Dividenden Aktienunternehmen, die Jahr für Jahr ihre Dividendenzahlungen anheben.

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