Neues von den Superreichen

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Meistens komme ich während meines Trainings im Sportstudio zum Fernsehen. So auch am letzten Wochenende geschehen, als ich, sozusagen „alternativlos“, wieder einmal beim Magazin „n-tv Deluxe – Alles was Spaß macht“ hängenblieb. Fast ist es schon ein running gag, wenn die Moderatorin des Magazins, Jennifer Knäble, ihre, sagen wir diskret, handverlesene Zielgruppe mit „Hallo, liebe Milliardäre“ begrüßt. Nachdem ich erst vor kurzem eine ähnliche Sendung gesehen hatte, wurde mir jetzt klar: Das neuste Statussymbol ist eine eigene Insel. Vorgestellt wurde dem unbefangenen Zuschauer der Luxus-Concierge Doug Turner, der den Superreichen der Welt so ziemlich alles besorgt. Ja, Doug hat natürlich beste Verbindungen zu einem Aerotoys Store, bei dem man einen Mega-Privatjet für 6000 US-Dollar die Stunde mieten kann. Oder darf‘s die private Insel sein, natürlich mit dem „Rundum-sorglos-Paket“?

Und Doug selbst? Der guckt sich mal ganz schnell ein neues Eigenheim an und entscheidet dann („Ich nehm‘ die Hütte“) ganz spontan, die Immobilie im Vorbeigehen zu erwerben, weil er selbst mittlerweile zum Multimillionär mutiert ist.

Sozialer Vergleich

Muss man da neidisch werden? Ich selbst habe mich schon oft mit diesem wenig sympathischen Gefühl beschäftigt. Denn es handelt sich ja immerhin um eine ziemlich schmerzhafte Regung, die einen Menschen überkommt, wenn er erkennen muss, dass ein anderer etwas hat – eine Sache, eine Eigenschaft oder einen Status –, was er selbst für erstrebenswert hält, aber eben nicht besitzt…

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GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.
Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog www.der-goldberg.de.

Bildquelle: dieboersenblogger.de


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