Im Fokus Silber: Positiv denken

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Bildquelle: Pressefoto Heraeus

Wieder einmal wagen Gold und Silber gemeinsam einen Erholungsversuch. Dabei könnte dem Silberpreis eine anhaltende Konjunkturerholung zugutekommen. Goldpreis-Optimisten müssen dagegen weiterhin auf eine negative Stimmung an den Finanzmärkten hoffen.

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Ähnlich wie bei seinem „großen Bruder“ Gold, konnten auch bei Silber in diesem Jahr über weite Strecken steigende Notierungen beobachtet werden. Dabei profitierte auch der Silberpreis zwischenzeitlich von Unsicherheiten an den Finanzmärkten, die zu Beginn des Jahres insbesondere durch Wachstumssorgen in den Schwellenländern und später durch die Krisen in der Ukraine sowie im Irak ausgelöst wurden. Immerhin gilt Silber, wie auch Gold und andere Edelmetalle, als ein so genanntes Sicherheitsinvestment, in das Anleger seit jeher in turbulenten Zeiten gerne flüchten. Allerdings gilt Silber gleichzeitig als Industriemetall und findet im Gegensatz zu Gold relativ große Verwendung im Verarbeitenden Gewerbe – ein Aspekt, der dem „kleinen Bruder“ möglicherweise zu einer besseren Performance im Vergleich zum Goldpreis verhelfen könnte.

Derzeit ist die Hoffnung der Goldpreis-Optimisten auf eine anhaltende Erholung der Notierungen jedoch zu einem großen Teil spekulationsgetrieben. Gleichzeitig lassen Verschärfungen in den politischen Konflikten oder Ereignisse wie die jüngsten Turbulenzen rund um die portugiesische Großbank Banco Espirito Santo (BES) das gelbe Edelmetall für Investoren attraktiver erscheinen. Auf der anderen Seite spricht aus fundamentaler Sicht derzeit wenig dafür, dass der Goldpreis seine Erholung fortsetzen dürfte oder sogar bald einen neuen Angriff auf alte Rekordstände im Bereich von 1.920 US-Dollar je Feinunze wagen könnte. Immerhin kommt der Aufschwung der US-Wirtschaft derart gut voran, dass an den Finanzmärkten bereits spekuliert wird, ob die Notenbank Federal Reserve möglicherweise den Leitzins früher als gedacht anheben könnte. Zumindest läuft das aktuelle Anleihekaufprogramm im Herbst aus und schiebt damit womöglich höheren Inflationserwartungen einen Riegel vor.

Während Goldpreis-Optimisten also weiterhin auf eine schwache Konjunktur und anhaltende Unsicherheiten an den Finanzmärkten hoffen müssen, würde der Silberpreis von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung profitieren. Immerhin würde auf diese Weise die Nachfrage aus der Industrie beflügelt werden. Daher dürften es Silberinvestoren im Gegensatz zu Goldanlegern mit Freude vernommen haben, dass die abnehmende Wachstumsdynamik der chinesischen Wirtschaft zuletzt nicht so stark ausgefallen ist, wie man es befürchtet hatte. Zwar erreicht die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nicht mehr die zweistelligen Wachstumsraten der vergangenen Jahre, allerdings liegt das von der Regierung vorgegebene jährliche Wachstumsziel von 7,5 Prozent im Bereich des Möglichen. Auch die wirtschaftliche Erholung in Europa könnte unterschiedliche Wirkungen auf die Gold- und Silberpreise haben.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei Silber erwarten, könnten mit einem Faktor-Long-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) von 6 der Deutschen Bank (WKN DX6XAG) auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende Silberpreise setzen möchte, erhält mit einem Faktor-Short-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) 6 der Deutschen Bank (WKN DX6SLV) die Gelegenheit dazu.

Stand: 17.07.2014/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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