Shimano-Aktie: Berg-Etappen sind die schönsten!

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Die Fußball-Weltmeisterschaft ging am vergangenen Sonntag mit einem furiosen deutschen Titelgewinn zu Ende. Im Schatten dieses Großereignisses in Brasilien begann am 5. Juli das berühmteste Radrennen der Welt, die Tour de France. Aus deutscher Sicht war das Rennen bisher ebenfalls ein voller Erfolg:

Die erste Etappe von Leeds nach Harrogate wurde vom Deutschen Marcel Kittel aus dem Team Giant-Shimano gewonnen. Weitere Etappen-Siege Kittels folgten. Der Teamsponsor ist dabei durchaus auch für uns Anleger interessant. Mit dem japanischen Sportkonzern Shimano (WKN 865682) ist nämlich hier ein echter Champion am Werk – wie dieser Chart verdeutlicht:

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„…die besten auf der ganzen Welt“

Geht es um das Radfahren führen nur wenige Wege an Produkten aus dem Hause Shimano vorbei. Kein Wunder, denn das Unternehmen ist bereits seit 1921 im Bereich Fahrradzubehör aktiv. Zu verdanken ist der Unternehmenserfolg vor allem dem Gründer Shozaburo Shimano, der damals erklärte:

„Ich möchte erreichen, dass Shimano Produkte die besten in Kansai sind, dann die besten in Japan und schließlich die besten auf der ganzen Welt.“ Dieser Anspruch zeigte sich in den folgenden Jahrzehnten in immer neuen Innovationen. Konkret:

Vor allem im Bereich der Fahrradschaltungen machte sich das Unternehmen früh einen Namen. So erfolgte etwa 1961 die Vorstellung der ersten Shimano Dreigang-Nabenschaltung, die den Grundstein für die Dominanz im weltweiten Geschäft für Fahrradschaltungen legte. Als Weltmarktführer ist Shimano heute in allen Preiskategorien vertreten und vielfach ohne Konkurrenz.

Neben dem Geschäft mit Fahrradkomponenten, das für mehr als 80 Prozent des Konzernumsatzes steht, bietet der japanische Konzern auch (kurioserweise) Angelbedarf aller Arten an. Den Anfang machte ab 1970 die Herstellung von Angelrollen. Später folgten die Angelrutenproduktion und das umfangreiche Zubehör. Heute nimmt dieser Teil des Geschäfts rund ein Fünftel der Konzernumsätze ein. Inzwischen ist Shimano auch im Rudersport aktiv. Aufgrund der geringen Marktgröße spielt dieses Geschäftsfeld jedoch nur eine untergeordnete (Umsatz-)Rolle. Die Dominanz in vielen Produktbereichen spiegelt sich auch in den Zahlen wieder:

Shimano-Aktie: Im Schnitt 14% p.a. seit 2004

Allein zwischen 2012 und 2013 konnte der Umsatz um über 10 Prozent und der Gewinn um fast 30 Prozent gesteigert werden. Im vergangenen Geschäftsjahr wies Shimano einen Umsatz von 271 Mrd. Yen und einen Gewinn in Höhe von 35,1 Mrd. Yen aus. An der Börse kennt unser dieser Japan-Champion auf lange Sicht nur die bei den Tour de France-Fahrern berüchtigten Bergetappen:

Seit 2004 schraubten sich die Notierungen mit 90%iger Konstanz im Schnitt um 14% pro Jahr nach oben. Gleichzeitig bescheinigt die Verlust-Ratio von 1,85 dem Shimano-Papier ein unterdurchschnittliches Anlagerisiko. Dieses wiederum konnten boerse.de-Aktienbrief-Leser in den bisherigen drei Empfehlungen ausnutzen und im Mittel über 51 Prozent hinzugewinnen. Die im Juni neu markierten historischen Bestmarken der Aktie lassen wiederum auf weitere erfolgreiche Bergetappen der Shimano-Aktie hoffen.

Stand: 17.07.2014/ Ein Gastkommentar der Aktien-Ausblick-Redaktion
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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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