Warum Bronze besser als Silber ist

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Endlich ist Deutschland Weltmeister im Fußball geworden. Gratulation! „Das war doch auch längst fällig“, wird sich mancher Fußballfan gesagt haben, denn immer „nur“ Dritter wie bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 oder nur Zweiter wie bei der Europameisterschaft 2008 zu sein, hatte bei manch einem zuletzt sogar für eine gewisse Ungeduld gesorgt. Dabei gab es gerade während der vergangenen großen Turniere immer wieder großartige Spiele der Deutschen und natürlich auch prächtig herausgespielte Siege. Auch bei der Weltmeisterschaft in Brasilien ist das nicht anders gewesen, wobei sich die Nationalmannschaft gerade mit den glänzenden Siegen gegen Portugal (4:0) und dem sensationellen 7:1 gegen den Gastgeber Brasilien selbst einen Referenzpunkt gesetzt hatte, der nur noch durch einen Turniersieg selbst überboten werden konnte.

Wie aber mögen sich die anderen gefühlt haben. Keine Frage – mit einem vierten Platz tragen viele Brasilianer womöglich sogar Trauerflor, obwohl, absolut betrachtet, unter die letzten vier eines so hochkarätigen Turniers zu kommen doch auch schon eine Menge bedeutet. Selbst wenn man als Favorit gehandelt wurde. Aber der Mensch bewertet nun einmal relativ.

Knapp daneben ist auch daneben

Und die Holländer? Gab es da nicht Stimmen, man wolle das Spiel um den dritten Platz abschaffen? Dabei kann ich mir vorstellen, dass sich die Niederländer am Ende über einen dritten Platz bei diesem Turnier mehr gefreut haben als über das verloren gegangene Finale bei der Weltmeisterschaft in Südafrika 2010…

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GoldbergEin Beitrag von Joachim Goldberg.

Er beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein. Seitdem setzt er sich intensiv mit der ”Behavioral Finance” genannten verhaltensorientierten Finanzmarktanalyse auseinander.
Joachim Goldberg schreibt regelmäßig auf seinem Blog www.der-goldberg.de.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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