Datenreigen geht los!

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Nachdem sich Investoren zuletzt vor allem auf Konjunkturnachrichten konzentriert hatten, rücken nun Quartalsberichte in den Fokus. Dies ist ein Grund für Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte, bei HypoVereinsbank onemarkets, in seinem wöchentlichen Marktkommentar auf die wichtigsten Impulsgeber zu schauen.

Die Wall Street ging am Ende doch freundlich aus dem Handel. Ist das eine Vorlage für die europäischen Märkte? Denkbar wäre es allemal. Schließlich werden die kommenden Tage die Fundamentaldaten wahrscheinlich etwas in den Hintergrund treten. Dafür werden in den kommenden Tagen wieder verstärkt die Unternehmensergebnisse in den Vordergrund rücken. Die Erwartungen bei vielen Unternehmen gingen zuletzt deutlich zurück. Neben einigen US-Finanzkonzernen werden unter andern Intel, eBay, Google berichten. Besonders im Fokus werden dann auch noch SAP sein, das am Donnerstag berichtet.

Banken im Fokus
In den kommenden Tagen werden eine Reihe von US-Finanzhäusern wie Citigroup und Goldman Sachs Zahlen für das zurückliegende Quartal veröffentlichen. Die jeweiligen Ergebnisse werden möglicherweise auch Einfluss auf die Kursentwicklung von Commerzbank und Deutsche Bank haben.
E.ON erklärte, dass es scheinbar keinen weiteren Abschreibungsbedarf auf Kraftwerke haben würde. Inwieweit dies die Aktie des Versorgers zum Wochenauftakt stützen würde, wird sich zeigen. In den vergangenen Wochen demonstrierten die beiden Versorger E.ON und RWE relative Stärke, wenngleich davon in der vergangenen Woche jedoch nichts zu sehen war. Im Auge behalten sollten Anleger diese Werte allemal. Hier kann es sowohl nach oben als auch nach unten zu kräftigen Bewegungen kommen.

Technisch spannend
Adidas stabilisiert sich zum Wochenschluss oberhalb von EUR 71. Jetzt zuzugreifen wäre wohl etwas früh, aber das DFB-Team hat eine starke Vorlage geliefert. Oberhalb von EUR 72,20 wäre es zu überlegen.  Die Allianz zeigte sich vergangene Woche relativ stark. Allerdings lohnt unter Chance-Risiko-Gesichtspunkten aktuell noch kein Trade. Die Commerzbank hat mit dem Kurssturz auf EUR 10,85 eine Reihe wichtiger Unterstützungslinien durchbrochen. Aktuell droht ein Rückgang auf EUR 9,90. Optimisten werden frühestens oberhalb von EUR 11,20 möglicherweise einen Trade wagen. Es deutet einiges darauf hin, dass Infineon im Bereich von EUR 8,90 einen Boden gebildet hat. Bei rund EUR 9,05 zeigt sich noch ein zweifacher Kreuzwiderstand. Wird er überwunden, könnte die Aktie eine erneute Rallye zeigen. Noch ist es jedoch noch nicht soweit. Noch droht Abwärtsrisiko.

Was kommt von der fundamentalen Seite?
In der kommenden Woche steht unter anderem der ZEW-Index an. In den USA steht FED-Chefin Janet Yellen dem Senat und den Repräsentantenhaus Rede und Antwort. Für große Spannung dürften die BIP-Zahlen für Q2 in China sorgen.

Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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