Volkswagen: Das geht noch besser

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Vor kurzem hat BMW (WKN 519000) gemeldet, dass man zwischen Januar und Juni erstmals in einem ersten Halbjahr mehr als 1 Million Autos ausliefern konnte. Im Gegensatz dazu denkt man bei Volkswagen (WKN 766403) in ganz anderen Dimensionen. Immerhin verkauften die Wolfsburger in der gleichen Zeit knapp 5 Millionen Pkw. Allerdings lief es für VW nicht überall so rund wie in China, was sich auch am Aktienkurs ablesen ließ.

In China, dem inzwischen größten Einzelmarkt des Konzerns, verkaufte VW im ersten Halbjahr 2014 etwa 1,81 Millionen Autos und damit 17,5 Prozent mehr als im Vorjahr. In den USA fielen die Absätze jedoch um 5,3 Prozent auf 288.000 Autos. Wenigstens konnten die Wolfsburger auf dem zweitwichtigsten Absatzmarkt der Welt mit ihren Premium-Töchtern Audi (WKN 675700) und Porsche punkten. Alleridngs gingen die Absätze in Südamerika um satte 22,1 Prozent auf 350.800 Autos zurück. Weltweit wurden die Pkw-Verkäufe des Konzerns um 5,9 Prozent auf 4,97 Millionen gesteigert.

Angesichts des Erfolgs in China überrascht es nicht, dass VW gerade dort noch stärker wachsen möchte. Dabei wurde der jüngste Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in dem Land genutzt, um Verträge zum Bau von zwei weiteren Werken zu unterzeichnen. Dies ist ein weiterer Schritt für die Wolfsburger auf dem Weg zum weltweiten Marktführer und einer noch stärkeren Präsenz auf dem wichtigsten Automarkt der Welt.

Quelle: Guidants.com
Quelle: Guidants.com

Trotzdem ist die jüngste Kursschwäche der VW-Aktie damit noch nicht aus der Welt. Im ersten Halbjahr steht ein Kursminus von rund 6 Prozent zu Buche. Dabei wird oftmals die unterschiedliche regionale Entwicklung der Verkäufe bemängelt, aber auch die Turbulenzen im Zuge der Neuordnung des Nutzfahrzeuggeschäfts. Zumindest scheint derzeit die Erholung am europäischen Automarkt voranzukommen und vor allem die Massenhersteller zu begünstigen. Wer daher auf steigende Kurse der VW-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN HY4T1E ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto Volkswagen


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