Im Fokus Gold: Nur ein Strohfeuer?

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

An den Finanzmärkten herrscht einmal mehr Uneinigkeit darüber, ob wir tatsächlich eine nachhaltige Erholung des Goldpreises erleben, oder ob doch nur notorische Goldpreis-Optimisten eine neuerliche Preisrallye herbeireden. Immerhin sind einige Erholungsversuche in den vergangenen drei Jahren verpufft, in denen sich die Goldnotierungen immer mehr von ihren Höchstständen entfernt haben.

Noch sind wir weit entfernt von der Euphorie, die 2011 für neue Rekordpreise am Goldmarkt gesorgt hatte. Allerdings konnte das gelbe Edelmetall zuletzt leichte Erholungstendenzen an den Tag legen. Dazu hatten unter anderem die politischen Konflikte in der Ukraine und im Irak beigetragen. Schließlich gilt Gold seit jeher als ein Sicherheitsinvestment, mit dem man sich gegen Finanzmarktturbulenzen wappnen kann.

Zudem dürften viele Anleger die Hoffnungen auf eine hohe Inflation noch nicht aufgegeben haben. Eine solche würde aller Voraussicht nach auch den Goldpreis begünstigen. Zwar wurden diese Hoffnungen in den vergangenen Jahren enttäuscht, allerdings halten Notenbanken wie die Fed oder die EZB an ihrer lockeren Geldpolitik fest, so dass die Inflationserwartungen möglicherweise doch noch ansteigen könnten. Immerhin möchten die US-Notenbanker um ihre Chefin Janet Yellen den Leitzins auch lange nach dem Ende des aktuellen Anleihekaufprogramms niedrig halten.

Gleichzeitig hat der US-Arbeitsmarktbericht vom 3. Juli aber gezeigt, dass die größte Volkswirtschaft der Welt ihre Schwächephase aus dem ersten Quartal 2014 wohl doch hauptsächlich dem ungewöhnlich kalten Winter zu verdanken hatte und die Erholung der Konjunktur weitergeht. Angesichts einer solch positiven Entwicklung der US-Wirtschaft könnte die Notenbank Fed möglicherweise früher als gedacht den Leitzins anheben und so auch höheren Inflationserwartungen einen Riegel vorschieben. Zudem notieren wichtige Aktienindizes wie der Dow Jones, S&P 500 oder der DAX auf oder in der Näher ihrer Allzeithochs und bieten sich damit als Alternative zu Gold an, das keine laufenden Erträge wie Zinsen oder Dividenden abwirft.

Sollte sich also keine Verschärfung der Krisen im Irak und der Ukraine ergeben, würden damit einige Kaufargumente für Gold wegfallen, während eine Erholung der US-Wirtschaft, die positive Kursentwicklung an den Aktienmärkten und sogar eine immer wahrscheinlicher werdende wirtschaftliche Erholung in Europa den Goldpreis zusätzlich belasten könnten. Daher spricht auch weiterhin wenig für Goldinvestments, außer man erwartet als Anleger weitere Turbulenzen für die Finanzmärkte. Diese müssen jedoch nicht notwendigerweise von der Weltpolitik ausgehen. Zu Jahresbeginn wurden die Goldpreise kurzfristig vor allem durch die Sorgen der Anleger angetrieben, dass die Schwellenländer und ganz besonders China als die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt an Wachstumsdynamik verlieren könnten. Somit dürfte es noch nicht entschieden sein, ob am Ende nicht doch die Goldpreis-Optimisten Recht behalten.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei Gold erwarten, könnten mit einem Faktor-Long-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) von 6 der Deutschen Bank (WKN DX6XAU) auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende Goldpreise setzen möchte, erhält mit einem Faktor-Short-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) 6 der Deutschen Bank (WKN DX6GLD) die Gelegenheit dazu.

Stand: 08.07.2014/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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