Point&Figure Dow Jones: 20.000 Punkte, wir kommen!

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Lieber Leser, liebe Leserin,

wie viele von Ihnen wissen, macht es mich bisweilen ein wenig traurig, wie sehr der deutsche Anleger und Trader auf den Heimatmarkt fixiert ist.

Es gibt keine Argumente gegen den US-Handel!

Diese Einstellung halte ich für einen großen Fehler, der aus – meiner Meinung nach – irrationalen Überlegungen herrührt.

“Ich kenne deutsche Aktien”

“In den USA zu handeln ist zu teuer”

Das sind nur zwei der hartnäckigen Argumente, die für diese künstliche Selbstbeschränkung auf den deutschen Aktienmarkt angeführt werden.

“Ich kenne deutsche Aktien”: Naja zumindest bei mir ist es so, dass ich noch keiner deutschen Aktiengesellschaft persönlich vorgestellt wurde. Und ehrlich gesagt: Ich gehe nicht davon aus, dass ich über interne Vorgänge bei der Deutschen Bank eher informiert wäre, als es bei einer Johnson & Johnson der Fall wäre.

“In den USA zu handeln ist zu teuer”: Das war vielleicht vor Jahren einmal der Fall. Mittlerweile gibt es zahlreiche Broker, die den USA-Handel zu Spottpreisen anbieten.

Nun aber zurück zur Point&Figure-Analyse des Dow Jones Industrial, der immer noch mit der Marke von 17.000 Punkten ringt:

Bereits der erste Blick auf den Point&Figure-Chart des US-Leitindex in der Chartcraft-Einstellung mit aktuell 200 Punkten pro Kästchen sollte den Besitzern und potenziellen Käufern von US-Aktien gute Laune machen.

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(Chart vergrößert sich beim Anklicken)

Point&Figure Dow Jones: Kursziel von 19.800 Punkten aktiviert und bestätigt

Schließlich befindet sich der Dow Jones in einem intakten Point&Figure-Kaufsignal mit dem mittlerweile aktivierten und bestätigten Kursziel von 19.800 Punkten.

Dieses Ziel, das sich nur einen Wimpernschlag von der “magischen” 20.000 entfernt befindet, ist das vertikal zu berechnende zweite Kursziel des Point&Figure-Kaufsignals vom 13. November des vergangenen Jahres, das durch Erreichen der 15.800er-Marke generiert wurde.

Bei aktuellen Notierungen von knapp unter 17.000 Punkten offeriert der Dow Jones also aktuell ein weiteres Gewinnpotenzial von rund +17% und das ungehebelt.

Achten Sie auf die 16.200 Punkte-Marke!

Allerdings gibt es wie immer am Markt nicht nur über Chancen zu berichten. Ein Fall auf 16.200 und damit klar unter das am 26.12.2013 erreichte Zwischenhoch würde die bullishen Aussichten deutlich eintrüben.

Eine echte Beendigung des bullishen Chartzustands fänden wir allerdings erst bei Erreichen der 15.200 und der damit verbundenen Ausprägung eines Point&Figure-Verkaufssignals vor.

Mein Fazit:

Weiterhin sollte der US-Markt übergewichtet werden.

Und ganz unter uns: Es gibt doch eigentlich keinen Grund, sich diesem hervorragenden Aussichten zu verschließen!

Ihr Jörg Mahnert


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