Lufthansa-Aktie: Die Aufholjagd kann beginnen

1
Bildquelle: Pressefoto Deutsche Lufthansa AG

Nach dem ersten Schock über die Gewinnwarnung der Lufthansa (WKN 823212) schien die Aktie der Kranich-Airline zuletzt einen Boden erreicht zu haben. Allerdings warten Investoren gespannt auf die Vorstellung der neuen Strategie, mit Hilfe derer möglicherweise die Gegenbewegung eingeleitet werden könnte.

Am 9. Juli soll es so weit sein. Dann will Konzernchef Carsten Spohr Konkrete Maßnahmen vorstellen, mit denen die Lufthansa Herausforderungen wie den wachsenden Konkurrenzdruck vonseiten von Billiganbietern wie Ryanair und Easyjet sowie staatlich geförderten Fluglinien aus der Golfregion begegnen will. Während der „Spiegel“ bereits über eine mögliche Bildung einer zweiten Billigfluglinie unter dem Dach der Eurowings berichtet hatte, könnte am Ende laut eines „Handelsblatt“-Berichts auch die Gründung einer Billigmarke für die Langstrecke stehen. Dabei beruft sich das Blatt auf Aussagen eines hochrangigen Lufthansa-Managers.

ch823212_20140630

Unabhängig davon, wie genau die neuesten Restrukturierungsmaßnahmen aussehen werden, sollte die Lufthansa nach den Erfolgen mit dem noch laufenden Programm „SCORE“ weitere Ergebnisverbesserungen erzielen. Damit sollte auch die Lufthansa-Aktie einige der überzogenen Verluste von rund 20 Prozent wettmachen, die die überraschende Gewinnwarnung ausgelöst hat. Wer auf Kurssteigerungen der Lufthansa-Aktie setzen möchte, könnte das Produkt mit der WKN HY1UZ0 ins Auge fassen.

Melden Sie sich hier für unseren kostenlosen Wochen-Newsletter an. Immer samstags gehen wir in unserem bekannten und prämierten Blogstil auf unserer Meinung nach wichtige Themen der Woche ein und liefern Ihnen einen Markt-Roundup sowie Ausblick und Produkt-Informationen aus der D-A-CH-Region. Hier kostenlos anmelden – Ihre Mail-Adresse wird von uns nicht weitergegeben.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Lufthansa AG


1 KOMMENTAR

  1. Das sind schon positive Nachrichten, aber ich würde auf keinen Fall die schlechten Nachrichten aus Österreich unterschätzen.
    Der Kollektivvertrag mit der AUA & Tyrolean das ist eine üble Sache, dort ist alles in der Schwebe und das kann der Konzernmutter noch das Ergebnis richtig vermiesen.

    Würde noch abwarten bis man etwas mehr Informationen bezüglich Österreich bekommt, dann ist das bestimmt wieder viel interessanter.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here