Adidas vs. Nike: Ein erbitterter Kampf

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Bildquelle: Pressefoto adidas group

Nachdem Adidas (WKN A1EWWW) ein positives Zwischenfazit der WM in Brasilien in Sachen Trikot- und Fußballverkäufe ziehen konnte, schaffte es der US-Konkurrent Nike (WKN 866993) nun in beeindruckender Weise nachzulegen. Dabei überzeugte Nike mit einem starken Umsatzwachstum und vor allem dem wachsenden Erfolg in dem für Adidas so wichtigen Fußball-Geschäft.

Im vierten Geschäftsquartal (Ende Mai) lagen die Nike-Erlöse bei 7,4 Mrd. US-Dollar und damit um 11 Prozent über dem Vorjahreswert. Zudem konnte die Bruttomarge um 170 Basispunkte auf 45,6 Prozent nach oben geschraubt werden. Der Nettogewinn stieg um 1 Prozent auf 698 Mio. US-Dollar. Dabei machten sich vor allem hohe Marketingaufwendungen im Vorfeld der Fußball-WM bemerkbar. Zudem hatte Nike, ähnlich wie Adidas, mit negativen Wechselkurseffekten zu kämpfen. Allerdings kamen die Amerikaner damit deutlich besser zurecht. Sehr erfreulich fiel auch die Tatsache aus, dass Nike für die Zeit von Juni bis November um 11 Prozent höhere Auftragseingänge als im Vorjahr ausweisen konnte, während die Geschäfte im vierten Quartal in wichtigen Wachstumsmärkten wie China sehr gut liefen.

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Adidas dürfte jedoch vor allem der anhaltende Erfolg von Nike im Fußball-Geschäft zu schaffen machen – vor allem, wenn man bedenkt, dass die Herzogenauracher zuletzt nicht ganz so viel Glück mit ihren Werbeikonen hatten. Während Konzernchef Herbert Hainer in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung noch bestätigte, dass man an Franz Beckenbauer als Markenbotschafter trotz seiner provisorischen 90-Tage-Sperre der FIFA wegen „mangelnder Kooperation“ bei der Untersuchung der umstrittenen WM-Vergaben an Russland 2018 und Katar 2022 festhalten wolle, sieht es im Fall des „Beißers“ Luis Suárez wohl anders aus. Nach seiner Sperre hat das Unternehmen alle Werbemaßnahmen mit ihm während der Fußball-WM in Brasilien gestoppt. Was danach passiert ist unsicher.

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Neben dieser Enttäuschung konnte Adidas jedoch mit den Umsätzen mit fußballbezogenen Produkten während der WM zufrieden sein und gleichzeitig auch einen weiteren Erfolg verbuchen. Nachdem Nike erstmals mit mehr ausgerüsteten Teams in die WM gestartet war, steht es im Achtelfinale nun 5:5, während die Herzogenauracher insbesondere auf ein gutes Abschneiden der deutschen Mannschaft hoffen dürften. Wer daher auf steigende Kurse der Adidas-Aktie setzen möchte, könnte es mit dem Derivate-Produkt mit der WKN DZ8BFK versuchen.

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Bildquelle: Pressefoto adidas group


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