Commerzbank-Aktie: Kurzes Vergnügen

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Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG

Nachdem die Commerzbank-Aktie (WKN CBK100) schon am Freitag rund 3 Prozent an Wert eingebüßt hatte, verliert das Papier am Montag weitere 2 Prozent und notiert in einem schwachen Gesamtmarkt am DAX-Ende. Neben dem zuletzt mehrmaligen erfolglosen Versuch über wichtige Chartmarken zu klettern ist es auch die allgemeine Stimmung in Bezug auf die Krisen in der Ukraine und dem Irak, die sicherlich nicht sehr förderlich für Bankenwerte ist.

Dabei hatte es jüngst noch so ausgesehen, als könnte die CoBa-Aktie zu einer Erholungsrallye ansetzen. Immerhin konnte Deutschlands Nummer zwei unter den Banken weitere Erfolge bei seiner Vergangenheitsbewältigung verkünden und faule Kredite in Spanien, Japan sowie Portugal verkaufen. Zudem hatte sich Commerzbank-Chef Marting Blessing in einem Interview mit der „Neuen Züricher Zeitung“ bezüglich der Ergebnisse des EZB-Stresstests unlängst optimistisch gezeigt.

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Es gilt jedoch festzustellen, dass von der Euphorie rund um die Commerzbank-Aktie aus der zweiten Jahreshälfte 2013 kaum noch etwas übrig geblieben ist. Zwar kommt das Institut beim Verkauf von faulen Krediten gut voran, allerdings schwächelte zuletzt das eigentliche operative Geschäft. Gleichzeitig bieten der regulatorische Druck hierzulande, das rigorose Vorgehen von US-Behörden gegen das frühere Fehlverhalten von Banken, die schleppende wirtschaftliche Erholung in Europa oder die politischen Krisen nicht gerade ein optimales Umfeld. Wer trotzdem auf steigende Kurse der Commerzbank-Aktie setzen möchte, könnte das Derivate-Produkt mit der WKN DZP67Y ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto Commerzbank AG


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