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Achten Sie auf Ihre Stop-Loss-Kurse!

Long-Percent-Index (LPI) USA im „überkauften“ Bereich

In der Vorwoche berichteten wir Ihnen über die neuen Höchststände bei DAX und S&P 500. Wir wiesen Sie darauf hin, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen und ebenso auch nicht die Börse. Jedoch kommt ein vorzeitiges Verkaufen für uns nicht in Frage. Wir lassen die Gewinne laufen, allerdings sichern wir diese durch Stopp-Loss-Orders ab.

Im Folgenden haben wir für Sie die allgemeine Marktsituation anhand unseres selbstentwickelten Marktindikators Long-Percent-Index analysiert. Der Point & Figure Chart zeigt den LPI des US-Index S&P 500. Werte unterhalb von 30 weisen auf eine überverkaufte Marktsituation hin und Werte über 70 auf eine überkaufte Marktsituation.

Derzeit notiert der LPI für den US-Markt bei 81,3 Prozent. Somit befindet sich der Marktindikator eindeutig im überkauften Bereich (siehe rote 70 Prozent Linie). Dies ist ein Warnzeichen dafür, dass mit einer Marktkorrektur zu rechnen ist. Selbstverständlich ist der LPI keine „Kristallkugel“, die uns die Börsenentwicklung exakt voraussagt. Ob tatsächlich eine Marktkorrektur eintreten wird bleibt abzuwarten.

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Die Ukraine-Krise ist an den Märkten schon fast vergessen. Neue Marktunsicherheiten ereilen uns aktuell aus dem Irak. In der Folge kam es zu einem Anstieg des Ölpreises. Die globalen Märkte quittieren dies mit leicht rückläufigen Kursen. Von einer Korrektur ist jedoch nicht die Rede. Vermutlich wird auch das Thema bald an den Märkten vergessen sein.

Unsere Empfehlung ist eindeutig: Veräußern Sie nicht vorschnell Ihre Positionen, sondern achten Sie auf die von uns berechneten Stop-Loss-Kurse. Neue Positionen sollten, solange sich der BPI im “überkauften” Bereich befindet, nur sehr selektiv eingegangen werden. Wertpapiere, die unsere Investitionskriterien erfüllen, werden wir in unserem Depot aufnehmen.

Fazit

Der Marktindikator Long-Percent-Index befindet sich im „überkauften“ Bereich. Halten Sie daher dringend Ihre Stop-Loss-Kurse ein.

Stand: 17.06.2014 – Ein Gastkommentar der Redaktion des Börsendienstes „Der Börsen-Berater“. Mehr Informationen unter www.boersen-berater.de


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