Bayer: Hier stimmt die Anleger-Chemie

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Bildquelle: Pressefoto Bayer AG

Der Dax erreichte im Juni endlich die magische 10.000er-Marke. Doch von den Einzeltiteln im deutschen Leitindex rangieren nur wenige überhaupt auf Rekordniveau. Zu den wenigen Dax-Werten, die zuletzt ein neues Allzeithoch markieren konnten, zählt ein Pharmatitel, der auch zum Kreis der besten und sichersten Aktien der Welt gehört:

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Nach wie vor beeindruckend. Ebenso die Gewinne von Champions-Anlegern in den vergangenen Jahren mit diesem Papier. Konkret:

Bayer-Aktionäre (WKN BAY001) und boerse.de-Aktienbrief-Leser dürften bei diesem Chart ihre helle Freude haben, Anteile von einem Urgestein der deutschen Chemie- und Pharmabranche zu besitzen. Denn:

Bayer ist fest verwurzelt in der Chemie

Die Wurzeln gehen bis in das Jahr 1863 zurück, als Friedrich Bayer und Johann Friedrich Weskott in Wuppertal ein erstes Unternehmen zur Farbenherstellung gründeten. Der Sprung in neue Sphären gelang der zwischenzeitlich als Aktiengesellschaft neu gegründeten Unternehmung erst um die Jahrhundertwende, als der Umzug an den Rhein erfolgte. Dort legte Bayer auch die Basis für die spätere Stadt Leverkusen, die heute noch untrennbar mit Bayer verbunden ist. Dort überragt das berühmte Bayer-Kreuz das Werk und die Stadt: In 120 Metern Höhe angebracht, hat es einen Durchmesser von 51 Metern und wird durch 1710 Glühbirnen beleuchtet.

Der Schwenk auf neue Geschäfte

Im Lauf des vergangenen Jahrhunderts wuchs der Konzern immer mehr und wandelte es sich zu einem der größten Pharma- und Chemieunternehmen der Welt. Durch die Abspaltung des klassischen Chemiegeschäfts 2005 und zahlreiche Zukäufe, wie etwa der des Berliner Pharmaherstellers Schering 20066, wandelte sich der Konzern jedoch immer mehr in eine Richtung: Inzwischen sind Pharma, Saatgut und Werkstoffe die drei Säulen des Konzerns. Der strategische Schwenk ist durchaus erfolgreich, wie sich zeigt:

Im vergangenen Jahr 2013 konnte Bayer die Umsatzmarke von 40 Mrd. Euro knacken. Diese Marke dürfte jedoch in Zukunft kein Problem mehr darstellen. Durch die Übernahme des Consumer-Care-Geschäfts des US-Pharmakonzernes Merck & Co. vor kurzem wird Bayer künftig als zweitgrößter Anbieter rezeptfreier Medikamente und Gesundheitsprodukte der Welt (hinter Johnson & Johnson) dieses Segment aufmischen.

Wachstum durch Forschung

Bayer wächst jedoch keineswegs nur durch Zukäufe. Auch das organische Wachstum, vor allem durch Eigenentwicklungen, ist dem Konzern mit 113.200 Beschäftigten wichtig. Zu diesem Ziel tragen unter anderem die jährlichen Investitionen von zuletzt 2,2 Mrd. Euro und die jährlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung von zuletzt 3,2 Mrd. Euro bei. Wie erfolgreich so ein Schritt in Kombination mit anderen Maßnahmen sein kann, zeigt auch der Gewinnsprung um 33 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro im vergangenen Jahr. Seit August 2013 zählt nun der bekannte Dax-Wert entsprechend zum Kreis der 100 Aktienbrief-Champions. Denn:

Langfristig errechnet sich bei unterdurchschnittlichem Risiko (1,90) im Mittel ein jährlicher Kursgewinn von 16% (Gewinn-Konstanz 85%). Aktionäre wie unsere boerse.de-Aktienbrief-Leser freuen sich derweil neben einem kontinuierlichen Kursplus auch über eine 10 prozentige Dividendenerhöhung auf zuletzt 2,10 Euro je Aktie, was einer Dividendenrendite von mehr als 2 Prozent entspricht. Bayer – hier stimmt die Anleger-Chemie.

Stand: 17.06.2014/ Ein Gastkommentar der Aktien-Ausblick-Redaktion
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Bildquelle: Pressefoto Bayer AG


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