Berkshire Hathaway: Warren Buffett und zwei Millionen für ein Mittagessen

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Der bedeutendste lebende Vertreter der Value-Strategie ist Warren Buffett. Seit mehr als einem halben Jahrhundert stellt der mittlerweile 83-jährige sein Können unter Beweis. Die herausragende Performance von 20% p.a. in diesem Zeitraum sucht ihresgleichen – damit gehört der Milliardär ohne jeden Zweifel in den Olymp der Investmentgötter.


Dabei hat Buffett stets die Bodenhaftung behalten und teilt sein Wissen gern. Beim amerikanischen Sender CNBC sind regelmäßig Interviews zu sehen, auf der Hauptversammlung von Berkshire Hathaway (WKN A0YJQ2) in Omaha kann jeder Interessent die Legende sogar live erleben. Aktionäre haben selbstverständlich freien Eintritt, ansonsten können Veranstaltungstickets für fünf Dollar bei eBay erworben werden. Auf der fünfstündigen Frage-Antwort-Session und beim vielfältigen Rahmenprogramm am HV-Wochenende ist dann Showtime für den Superinvestor angesagt. Allerdings müssen sich Buffett-Begeisterte „ihren“ Warren mit knapp 40.000 anderen teilen.

Warren Buffett ganz exklusiv

Wer es etwas exklusiver möchte, dem kann ebenfalls geholfen werden. Seit elf Jahren lässt sich das Orakel von Omaha nämlich Anfang Juni bei der bereits oben erwähnten Auktionsplattform zu Gunsten einer Wohltätigkeitsorganisation versteigern. Der Meistbietende darf mit sieben anderen zusammen mit Buffett bei Smith & Wollensky, einem typischen New Yorker Steakhaus, zu Mittag essen. Interessenten müssen allerdings tief in die Tasche greifen: Das Mindestgebot liegt bei 25.000 Dollar, in diesem Jahr bekam Andy Chua aus Singapor für fast 2,2 Millionen Dollar den Zuschlag.

Viel Geld also, um ein paar Stündchen mit dem Großmeister zu plaudern und ihm eventuell das ultimative Geheimnis fürs ertragreiche Investieren zu entlocken. Diejenigen unter Ihnen, die keine Million übrig haben, können allerdings beruhigt sein. Das Erfolgsrezept von Warren Buffett ist seit langem bekannt und kann von jedem Privatanleger nachvollzogen werden:

Wettbewerbsvorteile bringen Rendite

Entscheidend ist, stets auf Unternehmen zu setzen, die einen langfristig stabilen Vorteil gegenüber der Konkurrenz haben. Nur solche Firmen produzieren überdurchschnittliche Gewinne, was sich wiederum in einer überdurchschnittlichen Kursentwicklung bemerkbar macht. Und genau solche Qualitätsunternehmen filtern wir im boerse.de-Aktienbrief heraus.

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Selbstverständlich gehört zu diesen Champions auch die Holding von Warren Buffet, Berkshire Hathaway. Beim Konglomerat aus von Buffett handverlesenen Unternehmen und Beteiligungen handelt es sich im Prinzip um einen „Fonds“, der aufgrund seiner schieren Größe in der vergangenen Dekade zwar keine zweistellige Renditen (8 Prozent p.a.) mehr verzeichnet hat, dafür aber sehr risikoarm ist (Verlust-Ratio: 1,54). Dabei sind stabile Profite bei einem Investment in Berkshire Hathaway fast garantiert, denn wenn die Rendite sinkt, wird sich die Holding dazu entschließen, eine Dividende auszuschütten. Bereits jetzt wird es für Buffett zunehmend schwieriger, die zufließenden Mittel rentabel anzulegen, die Wahrscheinlichkeit einer Ausschüttung steigt also. In jedem Fall ist Berkshire Hathaway ein Gewinn für jedes Langfristdepot!

Stand: 16.06.2014/ Ein Gastkommentar der Aktien-Ausblick-Redaktion
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Bildquelle: dieboersenblogger.de


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