Immobilienfinanzierung: Tilgungshöhe ist sehr wichtig

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Bauherren und Immobilienkäufer profitieren weiterhin von historisch niedrigen Kreditzinsen. Genau darin liegt bei Annuitätendarlehen aber auch ein Risiko, das vielen nur bedingt bewusst ist: Je niedriger die Zinsen sind, desto länger dauert bei gleicher Anfangstilgung die Entschuldung.

Sinnvoll sind daher Tilgungsraten von 2 Prozent und mehr. Wer mit lediglich 1 Prozent tilgt, zahlt seinen Kredit unter Umständen 50 Jahre lang ab. Anschlussfinanzierer sind hierbei ebenfalls betroffen: Diese haben ihre Immobilie vor zehn Jahren oder mehr zu deutlich schlechteren Konditionen finanziert und fühlen sich jetzt wie im Schlaraffenland. Sie können mehr Geld in die Tilgung investieren oder ihre monatliche Belastung senken.

So oder so sollte die anfängliche Tilgungsrate weiter beibehalten werden, um den ursprünglichen Finanzierungsplan aufrecht zu erhalten. Wem es finanziell möglich ist, sollte seine monatliche Rate jedoch mindestens stabil halten und die Zinsersparnis in höhere Tilgungsraten investieren. Unterm Strich führt dies zu schnellerer Schuldenfreiheit. Und damit macht die Immobilienfinanzierung doch erst richtig Freude.

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3 KOMMENTARE

  1. Die richtige Budgethöhe ist in der Tat eine Kernfrage und kann nicht so einfach aus dem Bauch festgelegt werden. Kurioser Weise nutzen viele unzählige Baufinanzierungsrechner, aber viel zu selten entsprechende Tool für die Budgetplanung.

  2. Interessant wird eine erhöhte Tilgungsrate ja erst richtig, wenn man seine Finanzierung auch zu dem aktuell historisch niedrigen Zinssatz abgeschlossen hat. Die meisten Bauherren oder Immobilienkäufer deren Finanzierungen schon vor dem aktuellen Zinstief abgeschlossen wurden , haben aber ihre aus heutiger Sicht teuren Zinssätze auf 5 oder 10 Jahre festschreiben lassen.

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