Gold: Warum eine finale Ausverkaufssituation nie kommen wird…

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Bildquelle: Pressefoto © Erste Group

Moin!

Wow, da konnte man jüngst wieder Überschriften lesen wie „Gold sinkt in der Gunst der Privatanleger“ lesen. Stimmt das?

Sehen wir es doch bitte einmal so – Gold ist und bleibt keine kurzfristige Investmentsache. Es ist daher für einen langfristigen Anleger mit dem Fokus auf einen soliden Vermögensaufbau ein wichtiger Bestandteil eines JEDEN Depots. Nicht 40; 50 oder 60 Prozent davon im Depot – alles Quatschkram! Maximal 20 Prozent des eigenen Depots sollten mit Gold ausgestattet sein. Um es ganz genau zu sagen – 20 Prozent Ihres Vermögens sollten Sie in physischen Gold belegt haben. Und derzeit? Haben wir Kaufkurse. Ein Marc Faber kauft ständig Gold nach. Richtig so!

Das heißt auf gut deutsch für jeden Anleger, dass es völlig egal ist, ob die „Gunst der anderen“ zu Gold negativ ist. Gold kauft man ein, um sich abzusichern und nicht um hipp zu sein! Vergessen Sie daher einfach irgendwelche Umfragen zu Gold. das glänzende Edelmetall ist ein wichtiger Bestandteil Ihres persönlichen Kapitalschutzes. Nicht mehr aber auch nicht weniger!

Take care,
Euer Goldfinger

Bildquelle: Pressefoto © Erste Group


4 KOMMENTARE

  1. GOLD und DIAMANTEN das sicherste Geld der Welt: In Anbetracht unseres restriktiven Staates, mit totalem Überblick durch die Steuer-Identnummer, in sämtliche Anlagen des deutschen Bürgers (Immobilien, Aktien, Festgelder etc.), bieten vorgenannte, endliche Rohstoffe, das Optimum an Sicherheit, gerade für Otto Normalverbraucher!! Beide Hochkaräter sind nur wertvoll und sicher, wenn man sie auch „physisch im Besitz“ verwahrt, oder mit großer Freude trägt!! Beide Naturprodukte, in feinster Konsistenz, besitzen seit Jahrtausenden ihre absolute Wertigkeit: 1 kg bleibt 1 Kilo (999.9). 1 Karat bleibt 1 Karat (D oder E – if – XXX- n.). Jedes dieser Investments schützt den gläsernen Bürger in jedem Falle vor Totalverlust. Wer nur nach Rendite und Gewinn strebt, gilt der Spruch: „Gier frisst Hirn“! Das Zauberwort in unserem neuen Jahrtausend heißt: WERTSICHERUNG. Letzteres mit Schutz vor Zugriff von sämtlichen staatlichen Institutionen. Rette sich wer kann und eben so, wie jeder will. Den bedruckten Papiergläubigen werden noch beizeiten die Augen aufgehen.

  2. Das mit den Diamanten sehe ich anders. Diamanten sind für mich ein reines Luxusprodukt mit geringer Fungibiltät und hatten noch nie in der Geschichte der Menschheit Geldfunktion.

    Ich würde auf keinen Fall Diamanten als Geldersatz oder Absicherung kaufen. Für Diamanten braucht man immer eine Expertise, man kann leicht an falsche Ware kommen. Und der Verkauf von Privat an Privat ist deshalb kaum möglich. Börsengehandelt ist es auch nicht, wie also eine Preisfindung ?
    Zur Zeiten der Depression haben Diamanthändler sogar überlegt, ihre Diamanten ins Meer zu kippen, da der Markt völlig zusammengebrochen ist. Sowas passiert mit einem Luxusobjekt, das nicht fungibel ist und nicht als Geld angesehen wird.

    Ersezten Sie einfach Diamanten durch Silber und dann paßt das schon viel besser. Hier haben sie auch noch die Möglichkeit, auf wunderschöne Sammlermünzen oder Weltmünzen mit Silbergehalt oder historische Münzen zu setzen, wobei letztere dann schon wieder die gleichen Probleme mitbringen, die man mit Diamanten hat. Das Sammeln von Silbermünzen macht Freude. Und man kann seine Freude mit anderen teilen, während Gold und Diamanten besser sicher versteckt sein sollten.

    Langfristig betrachtet, Krisen außen vor gelassen, besteht sicher auch mit Diamanten die Möglichkeit, Vermögen zu erhalten. Aber ich würde mich da nicht herantrauen. Das sollte Spezialisten überlassen bleiben.

  3. @TomTom: Sehr großer Irrtum! Aus Ihrem Statement spricht die klare Unkenntnis der gesamten Materie! Wir, SPEZIALIST und GLOBAL PLAYER am Weltmarkt, seit über 35 Jahren professionell aktiv, könnten jeden Ihrer Sätze widerlegen. Es erübrigt sich jedoch, da Sie eben eine falsche, negativ vorgefasste Meinung haben! Der Diamantmarkt ist noch nie zusammengebrochen. Im Gegenteil! Perfekt geschliffene Brillanten, in höchsten Farben unterliegen bei weitem nicht der Volatilität wie explizit Gold und Silber, etc. Sie können ja mal unter dem Namen des Verfassers auf die Website gehen, um sich näher, real und konkret zu informieren. Ihre Ängste sind restlos unbegründet!

  4. Das sind keine Ängste, das ist Realismus.

    Ich habe die gewisse Sorge, daß es schwierig für einen Laien ist, die Echtheit eines Diamanten festzustellen. Und für einen Geldersatz muß es eben genau diese Möglichkeit bieten, damit man nicht von Händlern abhängig ist, sondern auch damit im Zweifel privat tauschen kann. Die hohe Wertdichte steht dem, ähnlich wie beim Gold, ebenso entgegen.

    Meiner Ansicht nach ist das keine gute Idee für den Kleinanleger, unabhängig von jedweder Preisentwicklung, die aber tatsächlich solide und schwankungsstabil war. Deshalb kann man der ein oder andere „Brillie“ sicher nicht schaden. Sie gehen leider nur so leicht verloren………wo ich doch so ein Schussel bin.

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