Vienna Insurance Group (VIG): „Ermutigende“ Zahlen

0
Bildquelle: © Vienna Insurance Group / Robert Newald

Mit einem Prämienvolumen von rund 9,2 Mrd. im Jahr 2013 und gut 23.000 Mitarbeitern ist die Vienna Insurance Group (VIG) (WKN A0ET17) ein führender Versicherungskonzern in Österreich sowie in Zentral- und Osteuropa (CEE). Innovation, Kundennähe und konsequente Serviceorientierung prägen die hohe Qualität des Produktportfolios, das attraktive Lösungen im Bereich der Lebens- und Nichtlebensversicherung bietet. VIG ist mit rund 50 Versicherungsgesellschaften in 25 Ländern präsent.

Schon im vergangenen Jahr gelang es der VIG, die Analystenschätzungen zu schlagen. Diese Serie hat sich in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres fortgesetzt: Der Versicherungskonzern verbuchte im ersten Quartal 2014 einen Anstieg der Prämieneinnahmen um ein Prozent auf 2,73 Mrd. Euro. Währungsbereinigt hätte das Plus sogar bei 2,9 Prozent gelegen. Der Vorsteuergewinn sank zum Vorjahr zwar auf 151,8 Mio. Euro. Bereinigt um Sondereffekte war allerdings ein Anstieg von 2,8 Prozent zu verzeichnen. Analysten hatten im Schnitt nur mit 147,7 Mio. Euro gerechnet. Der Nettogewinn lag mit 118,4 Mio. Euro ebenfalls über den Schätzungen von 113,2 Mio. Euro. „Alle Segmente und Märkte der Vienna Insurance Group erwirtschafteten einen positiven Ergebnisbeitrag“, teilte VIG mit.

Die Wertpapierexperten der Baader Bank haben die Quartalszahlen zum Anlass genommen, um die VIG-Aktie zum Kauf zu empfehlen. Das Kursziel liegt bei 45 Euro. Die Analysten bezeichneten das Datenmaterial als „ermutigend“. Neben dem über den Konsenserwartungen liegenden Vorsteuergewinn hebt die Baader Bank positiv hervor, dass die VIG in Rumänien „vor dem Break-even“ stünde. Italien wäre zwar noch immer eine Bürde, aber auch hier erwarten die Baader-Experten eine Verbesserung in den kommenden Quartalen.

Im April hat die VIG-Aktie ihren mittelfristigen Abwärtstrend gebrochen. Mit dem Sprung über 41 Euro wäre der langfristige Abwärtstrend passé.

CH_A0ET17_20140603

Sollte die Aktie in Richtung des Kursziels der Analysten klettern, können Anleger mit einem Mini Future Bull-Zertifikat (ISIN DE000HV9R7Y2) von UniCredit onemarkets überproportional profitieren. Denn das Papier setzt Kursgewinne der VIG-Aktie mit einem Hebel von aktuell 3,8 um. Ein Anstieg der Aktie auf 45 Euro würde bei dem Mini Future zu einem Zuwachs von gut 60 Prozent führen. Der Mechanismus wirkt natürlich auch umgekehrt. Die K.-o.-Marke von 31,20 Euro hat einen komfortablen Abstand von 19,5 Prozent zum aktuellen Kurs.

Auch für konservative Anleger geeignet ist ein Discounter (ISIN DE000HY26GN5) von UniCredit onemarkets. Sofern die VIG-Aktie am Ende der Laufzeit im Februar 2015 auf oder oberhalb von 36 Euro notiert, generiert der Discounter die Maximalrendite von 4,0 Prozent. Im Vergleich zum Direktinvestment ist das Rabattpapier aktuell um 10,7 Prozent günstiger zu haben.

Ein Beitrag von Christian Scheid. Er ist Chefredakteur von Zertifikate // Austria und freier Wirtschafts- und Finanzjournalist. Er schreibt für mehrere österreichische und deutsche Fachmagazine und -zeitungen. Sein Gratis-Newsletter ZERTIFIKATE // AUSTRIA ist mehr als lesenswert. Hier geht es zur Anmeldung.

Bildquelle: © Vienna Insurance Group / Robert Newald


HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here