Deutsche Telekom: Die 13 Euro locken

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Bildquelle: Pressebild Deutsche Telekom

Bei der Aktie der Deutschen Telekom (WKN 555750) sorgen seit Wochen die Gerüchte um den Verkauf der US-Sparte T-Mobile US (WKN A1T7LU) für mehr oder minder große Kauflaune. Erst am Freitag trieben Berichte, wonach Sprint (WKN A1W1XE) von Seiten des Telekom-Managements bevorzugt wird den Kurs der T-Aktie nach oben. Hauptunsicherheitsfaktor ist und bleibt jedoch das US-Kartellrecht. Daher sollte man als Anleger nicht allzu sicher sein, dass ein Verkauf von T-Mobile US am Ende auch wirklich stattfindet.

Der mögliche Verkauf von T-Mobile US ist dann auch das Hauptthema bei den Analysten. Die Analysten der Société Générale nehmen die derzeitigen Gerüchte zum Anlass ihr Kursziel von 13 auf 14 Euro zu erhöhen. An der „Buy“-Einstufung halten sie unverändert fest. Ihrer Ansicht nach, verfüge die Deutsche Telekom über Ansatzpunkte um eine entsprechende Transaktion bei den Kartellbehörden durchzukriegen. Nicht ganz so optimistisch ist man bei der UBS. Dort lautet die Einschätzung weiter „Buy“ mit Kursziel 13,50 Euro.

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Charttechnisch hat die Aktie zuletzt alles richtig gemacht. Nachdem die Aktie Mitte April bilderbuchhaft am GD200 nach oben gedreht ist, folgte eine Rallye bis auf über 13 Euro. Die nachfolgende Korrektur wiederum war der Geschwindigkeit dieser Rallye geschuldet. Der Abstand zum GD200 liegt inzwischen wieder bei über 7 Prozent. Insofern ist also alles in Butter und die 13 Euro können in Ruhe wieder in Angriff genommen werden. Wer angesichts des jüngsten Rücksetzeres von einer baldigen Fortsetzung der Rallye ausgeht, könnte mit dem Derivate-Produkt mit der WKN DZN55A gehebelt auf steigende Kurse der T-Aktie setzen.

Bildquelle: Pressebild Deutsche Telekom


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