Im Fokus DAX: Auf dünnem Eis?

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Wieder einmal war die Rekordjagd im DAX sehr erfolgreich. Dazu musste die EZB noch nicht einmal ihre Geldpolitik weiter lockern. Allerdings könnte das Kurspotenzial, das von einer weiteren geldpolitischen Lockerung seitens der europäischen Notenbanker ausgehen würde, begrenzt sein. Schließlich zeigen die jüngste Kursentwicklung an den Börsen und ein etwas schwächerer Euro, dass ein solcher Schritt womöglich schon eingepreist ist.

Sollte Zentralbank-Chef Mario Draghi bei der nächsten Sitzung am 5. Juni tatsächlich eine weitere Leitzinssenkung, die Einführung eines Strafzinses für Bankeinlagen bei der EZB oder gar ein europäisches Anleihekaufprogramm verkünden, könnte die positive Wirkung für die Aktienmärkte für einige Investoren enttäuschend ausfallen. Immerhin haben die jüngsten Aussagen Draghis, wonach die EZB bereit sei, um gegen die sinkende Inflation in der Eurozone vorzugehen, die Hoffnungen auf weitere Maßnahmen gesteigert. Allerdings dürften unter anderem auch diese Erwartungen für die positive Entwicklung im DAX verantwortlich gewesen sein.

Während die Spannung im Vorfeld der nächsten Zinsentscheidung der EZB steigt, hatten zuletzt aber auch zwei Wahlen zu einer Stimmungsaufhellung an den Börsen geführt. Zwar wurde in den Medien nach der Europawahl viel über das positive Abschneiden europakritischer Parteien in Großbritannien, Frankreich und Griechenland berichtet, allerdings konnte mit einer relativ hohen Wahlbeteiligung in Deutschland sowie dem Sieg von Premier Matteo Renzi in Italien auch ein etwas positiveres Bild in Sachen EU gezeichnet werden. Gleichzeitig lässt der Ausgang der Präsidentschaftswahl in der Ukraine hoffen, dass allmählich Ruhe in dem Land einkehren sowie auch die Beziehungen zwischen dem Westen und Russland sich entspannen könnten.

Es dürfte jedoch noch eine Weile dauern, bis sich die politische Gemengelage in der Ukraine beruhigt. Gleichzeitig ist es aber auch möglich, dass sich der Konflikt hinzieht oder sogar verschärft und sich weitere Unsicherheiten an den Aktienmärkten bemerkbar machen. Zudem bleibt es selbst bei einer politischen Lösung offen, ob die Ukraine die benötigten Hilfen aus dem Ausland erhält, um eine drohende Staatspleite zu verhindern. In einem solchen Fall dürfte die Rekordjagd im DAX ebenfalls relativ schnell zu Ende gehen.

Neben der politischen Gemengelage könnte aber auch die Geldpolitik der US-Notenbank Fed eine Gefahr für die Kursrallye am deutschen Aktienmarkt darstellen. Einerseits profitieren die Börsen hierzulande vom US-Aufschwung, der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt und der Rekordjagd an der Wall Street. Allerdings bleibt es abzuwarten, wie die Reaktionen ausfallen werden, wenn sich die Fed tatsächlich daran macht, die Leitzinsen wieder anzuheben. Bisher scheint man am Markt eher die damit verbundene Normalisierung zu sehen. Jedoch konnte im vergangenen Jahr einige Male beobachtet werden, dass eine Straffung der Geldpolitik nicht besonders gut ankommt.

Spekulative Anleger, die steigende DAX-Notierungen erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DT3J2J) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,34, die Knock-Out-Schwelle bei 7.080 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, erhält mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT3J54, aktueller Hebel 3,41; Knock-Out-Schwelle bei 12.590 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu.

Stand: 28.05.2014/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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