Deutsche Annington: Nachhaltige Dividende

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Annington Immobilien SE

Diblo Nachgefragt

In unserer Interview-Reihe wollen wir Unternehmen aus der D-A-CH-Region die Möglichkeit geben, sich kurz und knapp zu präsentieren. Die Idee hinter „Die Börsenblogger nachgefragt“ ist es, wenig bekannte Unternehmen vorzustellen, um so auch das Interesse von Investoren zu wecken, die bisher nur auf deutsche Blue Chips fixiert waren. Neben dem anfänglichen Standardfragebogen wird künftig jedes Quartal bzw. Halbjahr der Gesprächsfaden erneut durch aktuelle Fragen aufgenommen. Wir hoffen dadurch, auch ein wenig einen kleinen Teil zur Verbesserung der Aktienkultur in Deutschland beitragen zu können.

Thomas Eisenlohr, Leiter Investor Relations der Deutsche Annington Immobilien SE
Thomas Eisenlohr, Leiter Investor Relations der Deutsche Annington Immobilien SE
Heute richtet sich der Blick auf das im SDAX notierte Immobilienunternehmen Deutsche Annington (WKN A1ML7J). Als Gesprächspartner stand uns Thomas Eisenlohr, Leiter Investor Relations der Deutsche Annington Immobilien SE, Rede und Antwort.

Die Börsenblogger: Erklären Sie kurz, was ihr Unternehmen macht?

Thomas Eisenlohr: Wir sind Deutschlands größtes privates Immobilienunternehmen nach Portfoliowert von 10,3 Mrd. Euro und 174.300 Wohnungen und mit einem Schwerpunkt in den alten Bundesländern und Berlin. Darüber hinaus verwalten wir rund 26.800 Wohnungen für Dritte und sind deutschlandweit mit rund 3.000 Mitarbeitern vertreten. (Stand 31.3.2014)
Wir verstehen uns als ein modernes Dienstleistungsunternehmen, das mit innovativen Angeboten und einem umfassenden Qualitätsmanagement seine Wettbewerbsfähigkeit im Interesse der Kunden stärkt. Deshalb sind Service- und Kundenorientierung fest in der Unternehmenskultur verankert.

Die Börsenblogger: Nennen Sie die drei wichtigsten Elemente ihrer Equity-Story

Thomas Eisenlohr: Mit einem Investment in die Aktie der Deutsche Annington partizipieren Sie an der positiven Mietentwicklung in Deutschland.
Einen Mehrwert und zusätzliche Einnahmen generieren wir durch die horizontale Erweiterung der Wertschöpfungskette – Handwerkerleistungen, Telekommunikationsdienste, etc. für unsere Mieter.
Unsere innovative Finanzierungsstruktur ermöglicht es uns, schnell, flexibel und zu jeweils besten Konditionen auch sehr große Finanzierungen darstellen zu können. Die Ratingagentur Standard und Poor´s honoriert das mit einem BBB-investment Grade Rating – da sind wir das einzige Immobilenunternehmen in Deutschland.

Die Börsenblogger: Welches sind die drei bedeutendsten Punkte für ihr Geschäft in den nächsten Jahren?

Thomas Eisenlohr: Ich glaube nicht drei, sondern zwei Punkte werden unser Handeln in den nächsten Jahren prägen. Wir arbeiten jetzt schon daran unsere Kunden jeden Tag zufriedenzustellen und attraktiv für Investoren zu sein.
Kundenzufriedenheit: Durch unsere 385 eigenen Objektbetreuer und unsere eigene Handwerkerorganisation mit circa 1.500 Mitarbeitern ist unser Service flexibel und schnell. Unsere Kunden haben direkte Ansprechpartner vor Ort, welche die Siedlungen gut kennen. Diese Veränderungen haben sich bereits nachweislich positiv auf die Kundenzufriedenheit ausgewirkt. Die Kundenbefragungen haben ergeben, dass 80% unserer Kunden mit der Deutschen Annington zufrieden sind. Wir sehen auch die niedrige Leerstandsquote mit 3,7 Prozent als Ausdruck der Zufriedenheit unserer Kunden.
Die Deutsche Annington gibt Investoren die Möglichkeit auf attraktive und stabile Renditen: Wir sind eines der führenden Immobilienunternehmen in Europa und klarer Marktführer in einem der attraktivsten Märkte, dem deutschen Wohnimmobilienmarkt.
Wir verfolgen eine klare Strategie: Wir konzentrieren uns auf die Reduzierung des Leerstands, moderate Erhöhung der Mieten, passgenaue und strategische Akquisitionen und gezielte Investitionen in energetische Modernisierungen und, um einer anhaltenden Entwicklung gerecht zu werden, in seniorengerechtes Wohnen. Wir haben effiziente Prozesse etabliert, die Kosteneffizienz und gleichbleibende Qualität sicherstellen.
Wir haben bewiesen, dass wir über eine hervorragende Akquisitionsplattform und tiefes Fachwissen verfügen. Diese Plattform und unsere deutschlandweite Präsenz erlauben es uns, zahlreiche und unterschiedliche Akquisitionsmöglichkeiten (Region und Größe) in Erwägung zu ziehen. Wir haben ein wachsames Auge auf den Markt und analysieren mögliche Portfolien anhand eines definierten Prozesses und unserer Portfoliosegmentierung.

Hauptverwaltung der Deutsche Annington Immobilien SE
Hauptverwaltung der Deutsche Annington Immobilien SE
Die Börsenblogger: Welche sind die wichtigsten Entwicklungen in Ihrer Branche?

Thomas Eisenlohr: Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum wird weiter steigen, während das Angebot nicht im erforderlichen Maße ausgebaut werden kann. Wir sind als Marktführer in Deutschland und aufgrund der deutschlandweiten Präsenz, unserer attraktiven Unternehmensstruktur, dem vorhandenen Fachwissen und der einzigartigen Finanzierungsstruktur darauf vorbereitet.

Die Börsenblogger: Was bietet ihr Unternehmen besonderes für Kleinanleger?

Thomas Eisenlohr: Die Deutsche Annington ist ein Unternehmen, das auch für Kleinanleger geeignet ist. Einerseits ist unser Geschäftsmodell, die Bewirtschaftung und Vermietung unserer eigenen Wohnungen klar und verständlich, und auch die Zahlungsströme sind gut kalkulierbar und nachvollziehbar. Deshalb, und das ist der zweite Grund für ein Investment, sind wir in der Lage, mit 70 Prozent der Funds from Operations 1 (FFO 1), also des Cashflows aus unserer operativen Tätigkeit, eine hohe und zugleich nachhaltige Dividende zu zahlen. Diese leisten wir aus dem steuerlichen Einlagenkonto, so dass die Anleger keinen Abzug der Kapitalertragssteuer erfahren.

Die Börsenblogger: Vielen Dank für das Interview.

Wir werden die Reihe in den nächsten Wochen unregelmäßig fortsetzen.

Bildquellen: Deutsche Annington


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