AB Inbev: Es lebe die Grill-Saison und die Fußball-WM in Brasilien

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Bildquelle: Pressefoto Anheuser-Busch InBev Deutschland

Die seit vielen Wochen laufende Grillsaison in Deutschland sorgt bei jedem von uns für große Freude. Den Brauereien geht es auch so. Denn wo gegrillt wird, fliest meist auch (eine Menge) Bier. Doch in diesem Jahr kommt mit der Fußball-Weltmeisterschaft ein weiterer Grund hinzu, als Brauerei positiv in die Zukunft zu schauen.

Deutscher Bierabsatz steigt

Das gilt besonders für den Branchenführer und Champions-Wert AB Inbev (WKN 590932). Unter diesem Namen ist das Unternehmen hierzulande zwar kaum bekannt, aber dafür seine Produkte. Bier der Marken Beck’s, Franziskaner oder Hasseröder dürften deutschlandweit wohl auf vielen Grill- und Fußballpartys zu finden sein.

Angesichts des milden Winters dürfte sich so mancher Brauer über die guten Geschäfte in den letzten Monaten gefreut haben. Allein im ersten Quartal 2014 setzten die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager insgesamt rund 20,5 Millionen Hektoliter Bier ab, das sind 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Angesichts der nahenden Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien dürfte sich der Bierabsatz im zweiten Quartal ähnlich gut entwickeln. Schließlich wird ab dem 12. Juni bei der Fußball-Weltmeisterschaft mitgefiebert und gefeiert!

AB Inbev – weltweit aufgestellt

Der Erfolg von AB Inbev muss sich allerdings keineswegs nur auf den deutschen Bierkonsum stützen. Das weltweit aufgestellte Unternehmen verkauft mit seinen über 200 Biermarken im Jahr mehr als 425 Millionen Hektoliter des Gerstensaftes. Eine wichtige Rolle im Konzern spielen dabei die drei Weltmarken Budweiser, Corona und Stella Artois. Diese Marken sind für deutsche Biertrinker aufgrund der heimischen Bierlandschaft vermutlich eher uninteressant und daher kaum bekannt. Daher ist AB Inbev hierzulande auch hauptsächlich mit acht deutschen Marken aktiv.

Abseits von Deutschland sieht die Bierwelt jedoch ganz anders aus. Im Rest Europas und den anderen Regionen dieser Welt dominieren nämlich ganz andere Geschmackswünsche und natürlich auch Biermarken. AB Inbev verfügt neben den drei Weltmarken über unzählige lokale, regionale oder nationale Biermarken, die meist eigenständig geführt werden. In den meisten Märkten ist der Konzern dabei Marktführer oder die Nummer Zwei. Solch eine Stärke sieht man dann auch am Aktienkurs:

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Defensiver Basistitel für jedes Depot

Mit über 150.000 Mitarbeitern konnte der Konzern im Jahr 2013 Umsatzerlöse von 43,2 Mrd. US-Dollar erzielen. Dank entsprechender Margen blieb hier auch ein ordentlicher Gewinn übrig. Und gute Gewinne heißt im Regelfall auch gute Dividenden. Für 2013 erhöhte AB Inbev die Ausschüttung an seine Aktionäre daher auf 2,05 Euro je Aktie – ein Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

An der Börse kann AB InBev auf lange Sicht zum einen durch ein unterdurchschnittliches Anlagerisiko überzeugen (Verlust-Ratio 1,89). Zum anderen stehen seit 2004 im Mittel knapp 17 Prozent Kursgewinn p.a. zu Buche (Gewinn-Konstanz 89%). Das sind beeindruckende Daten, die jedem boerse.de-Aktienbrief-Leser langfristig Spaß im Depot bereiten – na dann Prost!

Stand: 27.05.2014/ Ein Gastkommentar der Aktien-Ausblick-Redaktion
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Bildquelle: Pressefoto Anheuser-Busch InBev Deutschland


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