Starbucks: Die neueste Zielregion lautet Lateinamerika

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Bildquelle: Pressefoto Starbucks

Der morgendliche Kaffeegenuss ist in vielen Ländern kaum mehr aus dem Alltag wegzudenken. Angesichts des von Flexibilität und Mobilität geprägten Arbeitsalltags vieler Menschen ist auch der Kaffee unterwegs normal geworden. Doch das ist nur einer der Erfolgsfaktoren der weltgrößten Kaffeehauskette. Bei Starbucks (WKN 884437) läuft es auch sonst rund. Das gilt ebenso für die Champions-Aktie, die in der Vergangenheit zwar Rückschläge verkraften musste, aber dennoch einen eindrucksvollen Langfristchart aufzuweisen hat:

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Wachstum ist weiter wichtig

Vor einigen Wochen hat das US-Unternehmen mit der Meerjungfrau im Logo Einblicke in das abgelaufene Geschäftsquartal gewährt. Zwar sind Langfristanleger keineswegs vom Erfolg oder Misserfolg eines Quartals abhängig – aber Wasserstandberichte zwischendurch sind bei manchem Aktionär gerne gesehen. Denn bei den richtigen Aktien bestätigten sie nun einmal die getroffene Anlageentscheidung in schöner Regelmäßigkeit. Starbucks ist so ein Beispiel, was die jüngsten Zahlen belegen. Der Umsatz stieg im vergangenen Quartal um 9,1 Prozent auf rekordhohe 3,9 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn wiederum stieg um 9,4 Prozent auf 427 Mio. US-Dollar bzw. 56 Cents je Aktie.

Operativ setzt Starbucks weiterhin auf Wachstum. Die neueste Zielregion lautet Lateinamerika. Dort geht es um Filialen in Panama, Kolumbien und Bolivien. Doch auch bei den bestehenden Kunden setzt Starbucks auf Zuwachs. Diese sollen verleitet werden, einfach noch mehr Starbucks-Produkte kaufen. Zudem will der Konzern neue Kunden in die bestehenden Filialen locken. Durch neue Geschäftsfelder, etwa im Teegeschäft oder im Saftverkauf bietet Starbucks außerdem weitere Ansatzpunkte für seine neue und bestehende Kundschaft.

Hauptwachstum derzeit in Asien

Das Wachstum kann sich derweil durchaus sehen lassen. Denn im vergangenen Quartal kamen allein 335 neue Filialen dazu. Damit hat Starbucks nun deutlich über 20.000 Filialen weltweit. Das Hauptwachstum findet derweil in Asien statt. Allein dort wurden 174 neue Filialen eröffnet. Der Gesamtumsatz in dieser Region stieg um 24 Prozent und führte zu einer operativen Marge von 32,8 Prozent – einem Bestwert im Unternehmen. Zum Vergleich, in der Stammregion Amerika lag die operative Marge zuletzt bei 21,6 Prozent.

Für 2014 bleibt Starbucks unverändert optimistisch. Der Umsatz soll demnach um 10 Prozent oder mehr wachsen. Daneben wird ein Gewinn je Aktie von 2,62 bis 2,68 US-Dollar prognostiziert. Um diese Ziele zu erreichen baut Starbucks seine Filialdichte weiter aus. Dazu werden neben 600 Neueröffnungen in Amerika und 150 neuen Filialen in der Region Europa/EMEA weitere 750 Neueröffnungen in Asien angestrebt.

An der Börse gewann Starbucks dagegen seit 2004 durchschnittlich 12 Prozent p.a. (Gewinn-Konstanz: 72 Prozent). Dabei ist die etwas erhöhte Verlust-Ratio von 2,53 allein auf den längst aufgeholten Absturz zwischen 2006 und 2008 zurückzuführen. boerse.de-Aktienbrief-Leser konnten bei 17 Empfehlungen bisher einen durchschnittlichen Gewinn von über 220 Prozent verbuchen.

Stand: 23.05.2014/ Ein Gastkommentar der Aktien-Ausblick-Redaktion
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Bildquelle: Pressefoto Starbucks


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