Freenet-Aktie: Kein Beinbruch

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Bildquelle: Pressefoto freenet

Die Aktie des Mobilfunkanbieters Freenet (WKN A0Z2ZZ) ist am Donnerstag der mit Abstand größte Verlierer im TecDAX. Zwar konnten im ersten Quartal neue Kunden hinzugewonnen werden, allerdings zeigten sich Investoren vor allem von dem stagnierenden Ergebnis enttäuscht, nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr gerade dort überzeugen konnte.

Das EBITDA stieg im ersten Quartal minimal von 85,3 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 85,4 Mio. Euro. Während die Kundenzahl um 3,8 Prozent auf 8,79 Millionen kletterte, fielen die Umsatzerlöse um 7,4 Prozent auf 717,5 Mio. Euro. Das Unternehmen erklärte dies vor allem damit, dass man auf niedrig-margige Geschäfte wie Hardware-Verkäufe oder den Absatz von Prepaid-Karten verzichtete. Allerdings kämpfte Freenet auch mit einem härteren Preiswettbewerb am deutschen Mobilfunkmarkt, so dass die Umsätze pro Kunde zurückgingen.

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Immerhin wurden die Prognosen für die beiden Jahre 2014 und 2015 trotz des schwachen Starts in diesem Jahr bestätigt. Demnach soll der Umsatz in den beiden Jahren jeweils leicht ansteigen, während das EBITDA 2014 und 2015 bei 365 bzw. 370 Mio. Euro liegen soll. Daher sah man bei den Analysten der DZ BANK keine Veranlassung, etwas an dem „Kaufen“-Rating und dem fairen Wert von 26 Euro für die Freenet-Aktie zu ändern. Wer ebenfalls steigende Kurse der Freenet-Aktie erwartet, könnte das Derivate-Produkt mit der WKN DZP9HV ins Auge fassen.

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Bildquelle: Pressefoto freenet


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