Fresenius & FMC: Jetzt erst recht

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Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA

Sowohl beim Gesundheitskonzern Fresenius (WKN 578560) als auch bei seiner Dialysetochter Fresenius Medical Care (FMC) (WKN 578580) ist positiv anzumerken, dass sie ihre Jahresziele für 2014 trotz eines schwachen Starts bestätigen konnten. Gleichzeitig sorgen die positiven mittel- bis langfristigen Aussichten dafür, dass die jüngsten Kursschwächen bei den beiden DAX-Werten zum Einstieg genutzt werden können.

Dabei hatten beide Unternehmen mit altbekannten Herausforderungen wie der Integration übernommener Geschäftsbereiche, dem starken Euro und den Sparmaßnahmen im US-Gesundheitssystem zu kämpfen. Allerdings hat sich in Bezug auf die positiven Wachstumsaussichten bei Fresenius und FMC wenig verändert. Schließlich hat sich FMC zuletzt ambitionierte Ziele gesetzt, wonach die Umsätze von 14,6 Mrd. US-Dollar im Jahr 2013 bis 2020 in etwa verdoppelt werden sollen. Bei Fresenius dürften die übernommenen Rhön-Krankenhäuser ihr volles Potenzial noch entfalten.

Zwischen Januar und März trugen sie bei Fresenius bereits zu einem Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent auf 5,2 Mrd. Euro bei. Währungsbereinigt stand sogar ein Plus von 11 Prozent zu Buche. Allerdings fiel das EBIT um 8 Prozent auf 643 Mio. Euro, während der Nettogewinn um 2 Prozent (währungsbereinigt plus 3 Prozent) auf 228 Mio. Euro kletterte. Für das Gesamtjahr 2014 stellt Fresenius weiterhin einen währungsbereinigten Umsatzanstieg um 12 bis 15 Prozent in Aussicht. Das Konzernergebnis soll währungsbereinigt um 2 bis 5 Prozent wachsen.

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Auch bei FMC ändert das enttäuschende erste Quartal nichts an den Prognosen. Die Erlöse sollen 2014 um etwa 4 Prozent auf 15,2 Mrd. US-Dollar steigen, während der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn zwischen 1 und 1,05 Mrd. US-Dollar liegen soll. Im ersten Quartal konnten die Erlöse noch um 3 Prozent auf 3,56 Mrd. US-Dollar gesteigert werden. Das EBIT fiel jedoch um 10 Prozent auf 445 Mio. US-Dollar. Schließlich ging es mit dem Nettogewinn um 9 Prozent auf 205 Mio. US-Dollar nach unten. Die Ergebnisse wurden insbesondere durch die Sparmaßnahmen im US-Gesundheitssystem belastet. Bei FMC will man nun mit Kostensenkungen auf die herausfordernde Marktlage in den USA reagieren.

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Angesichts dieser Maßnahmen und des bis 2020 in Aussicht gestellten Wachstums sollte die FMC-Aktie trotz der Ergebnisrückgänge einiges an Potenzial mitbringen, so dass Anleger die jüngste Kursschwäche zum Einstieg nutzen können. Bei der Muttergesellschaft Fresenius lassen wiederum die zugekauften Rhön-Krankenhäuser auf hohe Wachstumsraten in der Zukunft hoffen. Wer auf steigende Kurse der Fresenius-Aktie setzen möchte, könnte es mit dem Produkt mit der WKN HY1U5H versuchen. Im Fall von FMC, könnte sich eventuell ein Blick auf das Papier mit der WKN HY12FG lohnen.

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Bildquelle: Pressefoto Fresenius SE & Co. KGaA


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