Chip testet kostenlose Finanz-Apps für unterwegs

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Eben hat uns folgende Pressemitteilung der Computerzeitschrift CHIP erreicht. Wir geben das einfach mal so weiter:

Schnell noch eine Überweisung durchführen oder einen letzten Blick auf den Kontostand werfen: Mobiles Banking ist bequem. Das haben auch die Geldinstitute längst erkannt – und bieten ihren Kunden verstärkt kostenlose Banking-Apps an. Allerdings lassen sich diese meist nur mit den hauseigenen Konten nutzen und sind funktional eingeschränkt. Besser sind dagegen oft kostenpflichtige Anwendungen ausgestattet. Wer mobil jedoch den gleichen Funktionsumfang wie am heimischen PC erwartet, wird enttäuscht. Die meisten Apps sind einzig und allein auf Überweisungen ausgerichtet. CHIP hat klassische Banking-Apps verglichen und stellt Synchronisations-Künstler, Einzellösungen sowie Finanzverwalter zum Nulltarif vor.

  • Banking-Apps mit Synchronisation: Online-Banking findet heute an vielen Geräten gleichzeitig statt: Mit der Banking-Software am PC ein paar Buchungen kategorisieren, auf der Bank-Website im Browser eine neue Überweisung erstellen, mit dem Smartphone schnell den Kontostand checken. Da ist es praktisch, wenn die Daten stets identisch sind.

    CHIP-Tipp:Quicken mobile“. Die Lexware-App ist besser als ihr Ruf. Die Synchronisierung mit der Desktop-Version klappte auf Anhieb. Der Buchungsabgleich beschränkt sich zwar auf die letzten zwölf Monate, in der Praxis reicht das aber aus. Neben Basis-Funktionen wie Überweisungen werden auch Auswertungen wie eine mehrstufige Einnahmen-Ausgaben-Übersicht angeboten.

  • Banking-Apps ohne Synchronisation: Die Banking-Apps in dieser Kategorie sind Insellösungen. Entweder gibt es kein Äquivalent auf dem PC oder beide Lösungen leben ohne Berührungspunkt in Parallelwelten.

    CHIP-Tipp: Das Schweizer Start-up „Numbrs“. Das minimalistische Design der gleichnamigen App wirkt speziell auf kleinen Smartphone-Bildschirmen sehr aufgeräumt. So reichen zwei Handgriffe, um Überweisungsdetails oder die Zahlungshistorie eines Empfängers anzuzeigen. Kernfeature von Numbrs ist eine Auto-Kategorisierung, die Vergangenheitswerte in die Zukunft projiziert. Ein Verfahren, das aber nur bei konstanten Kontenbewegungen hinreichend gut arbeitet.

  • Finanzverwaltung: Neben den klassischen Banking-Apps gibt es jede Menge weiterer Finanzlösungen für Smartphones und Tablets. Den mobilen Finanzplanern fehlt allerdings die Banking-Funktion. Dafür sind sie jedoch mit teils innovativen Buchhaltungsfunktionen und professionellen Auswertungen gesegnet. Im privaten Umfeld sind die Offline-Finanzplaner jedoch nur für die Verwaltung von Bargeld oder Konten geeignet, auf denen es kaum Bewegung gibt. Andernfalls wäre der manuelle Aufwand zu hoch.

    CHIP-Tipp: Reichlich Analyse bietet „finanzblick“ – und überzeugt mit seiner Benutzerführung. Kontoauszüge, Auswertungen sowie Überweisungen sind liebevoll gestaltet. Buchungsvorgänge ordnet die App mit erstaunlicher Sicherheit automatisch zu. Budgets helfen, kritische Ausgaben gezielt zu überwachen. In Sachen Finanzanalyse schöpft die Anwendung aus dem Vollen und liefert auch Zeitreihenvergleiche und Liquiditätsverläufe. Über den dazugehörigen Web-Client kann man alternativ am PC oder Mac arbeiten.

Mehr über die besten kostenpflichtigen Finanz-Apps lesen Sie in der aktuellen CHIP 06/2014. Das Magazin ist ab sofort im Handel sowie im CHIP-Kiosk erhältlich.

Bildquelle: fotolia/aey


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1 KOMMENTAR

  1. Quicken ist ja schon etwas älter. Die meisten neueren Finanz-Apps sind kostenlos zu haben und bieten eine Finanzübersicht für unterwegs.

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