Im Fokus Gold: Neue Preistreiber?

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

In den beiden vergangenen Jahren hat Gold viel von seinem alten Glanz eingebüßt. Zwar hat das gelbe Edelmetall zwischenzeitlich einige Erholungsversuche unternommen. Doch bisher waren diese nur von kurzer Dauer. Angesichts der zu erwartenden Straffung der Geldpolitik der Fed ist es kurzfristig auch nicht zu erwarten, dass sich der Nachfrageschub durch Inflation einstellen sollte. Allerdings könnten andere Faktoren dem gelben Edelmetall auf lange Sicht doch noch zu seinem alten Glanz verhelfen.

Zu Beginn des Jahres schien es schon fast so, als sollte dem Goldpreis ein beeindruckendes Comeback gelingen. Viele Investoren hatten das gelbe Edelmetall vor allem wegen seiner Attraktivität als Krisenwährung wiederentdeckt, nachdem in den vergangenen Jahren immer mehr Geld aus Goldinvestments in Aktien geflossen war und die Kursrallye an den weltweiten Börsen zusätzlich beflügelte. Doch mit der Krim-Krise breiteten sich auch an den Finanzmärkten Unsicherheiten aus, so dass die Stunde für Gold als „sicherer Hafen“ geschlagen hatte. Inzwischen scheint die anfängliche Euphorie rund um den Goldpreis wieder verflogen zu sein. Allerdings zeigen die jüngsten Ereignisse in der Ukraine, dass sich die geopolitische Lage jederzeit hochschaukeln und dem Goldpreis neuen Auftrieb verleihen kann.

Neben der politischen Großwetterlage schauen die Edelmetallinvestoren natürlich auch immer auf die Geldpolitik der Notenbanken. Dabei scheint sich die Aussicht auf eine höhere Inflation und damit auch höhere Goldpreise, für die unter anderem die US-Notenbank Fed sorgen sollte, immer unwahrscheinlicher zu werden. Selbst als das aktuelle Anleihekaufprogramm der Federal Reserve auf vollen Touren lief, wurden die Wünsche der Goldpreis-Optimisten nach einer steigenden Inflation nicht erfüllt. Nun da die Notenbanker um die Fed-Chefin Janet Yellen den Aufschwung der US-Wirtschaft als robust genug ansehen, um die monatlichen Anleihekäufe allmählich auf null zu fahren und im kommenden Jahr womöglich sogar die Leizinsen anzuheben, dürften Goldinvestoren mit Enttäuschung reagieren.

Auch wenn es derzeit, abgesehen von den geopolitischen Faktoren, wenige Anhaltspunkte dafür gibt, dass der Goldpreis steigen sollte, gibt es doch einige Hoffnungsschimmer für Goldpreis-Optimisten. 2013 waren es vor allem Anleger an den Finanzmärkten, die sich von ihren Goldinvestments trennten, während die physische Nachfrage in Indien und vor allem in China die Notierungen stützte. Diese Nachfrage soll in den kommenden Jahren sogar noch deutlich zunehmen. In einer Analyse, die das World Gold Council am 15. April veröffentlicht hat, soll die gesamte chinesische Goldnachfrage des privaten Sektors bis zum Jahr 2017 um rund 20 Prozent zulegen. Allerdings rechnet man selbst beim World Gold Council damit, dass 2014 ein Jahr der Konsolidierung sein sollte. Während die mittel- bis langfristigen Aussichten in Sachen chinesische Goldnachfrage stimmen, scheint kurzfristig wenig Auftrieb für den Goldpreis von dieser Seite aus zu erwarten sein.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen bei Gold erwarten, könnten mit einem Faktor-Long-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) von 6 der Deutschen Bank (WKN DX6XAU) auf ein solches Szenario setzen. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist und auf fallende Goldpreise setzen möchte, erhält mit einem Faktor-Short-Zertifikat mit dem Hebel (Faktor) 6 der Deutschen Bank (WKN DX6GLD) die Gelegenheit dazu.

Stand: 30.04.2014 / Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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