CANCOM-Aktie: Kosteneinsparungen stützen

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Bildquelle: Pressefoto Cancom

Die Aktie des IT-Dienstleisters CANCOM (WKN 541910) geriet in den letzten acht Wochen etwas unter Druck, nachdem der Schwung guter Nachrichten etwas nachgelassen hatte und Gewinnmitnahmen auf den Kurs drückten. Nun kauft das TecDAX-Unternehmen sein Bürogebäude in Jettingen-Scheppach zurück und kann deutliche Einsparungen erzielen.

CANCOM hatte die Betriebsimmobilie im Jahr 2001 errichtet und 2007 nach einer Erweiterung im Rahmen einer Sale-and-lease-back Transaktion für 9,5 Mio. Euro veräußert und zurückgemietet. Nun hat CANCOM das Objekt rückwirkend zum 01.03.2014 für 8,7 Mio. Euro zuzüglich Nebenkosten zurückerworben. Dank Mietersparnis und der zugleich günstigen Finanzierung im Rahmen der kürzlich begebenen Wandelanleihe ergeben sich bis 2021, dem ursprünglichen Ende des Mietvertrags, eine jährliche Ergebnisverbesserung vor Zinsen und Steuer (EBIT) in Höhe von insgesamt rund 0,53 Mio. Euro.

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Die Einsparungen sind zwar angesichts eines 2013er EBIT von 22,6 Mio. Euro nicht die Welt, aber Kleinvieh macht auch Mist. Von daher ist die Transaktion durchaus positiv zu bewerten. Fundamental ist die Bewertung durch den Kursrückgang wieder attraktiver. Charttechnisch sind die langfristigen Trends nach wie vor intakt. Der steigende GD200 stützt hierbei. Alles in allem bleibt CANCOM ein Top-Investment im boomenden Cloud-Sektor. Aber die starke Kursperformance der letzten Jahre hat wohl den ein oder anderen Anleger schwach werden lassen.

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Bildquelle: Pressefoto Cancom


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