Quartalsergebnisse und die Fed als wichtigste Impulsgeber

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

In der vergangenen Woche machte sich die Zuspitzung der Ukraine-Krise an den Börsen negativ bemerkbar. Allerdings stehen in dieser Woche viele weitere Impulsgeber an, die die Stimmung auch wieder in eine positive Richtung lenken könnten. Dies ist ein Grund für Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte, bei HypoVereinsbank onemarkets, in seinem wöchentlichen Marktkommentar einen Blick auf die wichtigsten Impulsgeber zu schauen.

Die zurückliegende Woche war äußerst volatil. Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Kurs angesichts der Spannungen in und um die Ukraine fortsetzt. Eine DAX®-Korrektur bis 9.000 scheint somit ebenso möglich wie eine Rallye in Richtung Allzeithoch. Defensiv vorzugehen, könnte somit ratsam sein. Defensiv heißt allerdings nicht zwangsläufig passiv. Schließlich steht in den nächsten Tagen ein Datenreigen an. Zudem hat das ein oder andere Unternehmen am diesem Wochenende schon interessante News verbreitet, die am Montag den jeweiligen Aktienkurs durchaus bewegen könnte.

M&A-Fantasie in der Energiebranche

Letzte Woche konnte man noch mit einer möglichen Übernahme von AstraZeneca durch Pfizer rechnen. Zum Wochenschluss kam der nächste Amerikaner, der sich ein Ziel in Europa sucht. GE hat angeblich die Energiesparte von Alstom im Visier. Am Wochenende kam prompt eine Antwort aus München: Siemens scheint Zeitungsmeldungen zufolge in die Bieterschlacht um Alstom einsteigen zu wollen.

Zahlenreigen geht weiter

Bayer und Deutsche Börse werden den Zahlenreigen aus Deutschland am Montag eröffnen. Bayer hat einer Meldung auf finanzen.net zufolge beim Vertrieb des Krebsmedikaments Nexavar in der EU eine wichtige Hürde genommen. So könnte es möglicherweise auch zur Behandlung von Schilddrüsenkrebs eingesetzt werden. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.

Am Dienstag folgen unter anderem Deutsche Bank, Infineon, Merck und VW mit Zahlen. Die Zahlen und Kommentare rund um die Deutsche Bank könnten für Spannungen sorgen. Konkurrierende Institute meldeten zuletzt gute Zahlen. Andererseits kursierten vergangene Woche Meldungen wonach der Vorstand möglicherweise eine Kapitalerhöhung plant.

Im weiteren Verlauf der Woche stehen unter anderem noch die Daten von BASF und Daimler an. Darüber hinaus laden auch zahlreiche Standard- und Nebenwerte zur Hauptversammlung. Dazu zählen unter anderem BASF, Bayer, Deutsche Lufthansa, E.On und Münchener Rück.

FED tagt

Natürlich stehen auch wieder einige Wirtschaftsdaten an. Brennpunkt dürfte der Mittwoch werden. Dann gibt es Arbeitsmarktdaten aus den USA und den Zinsentscheid der FED. Am Donnerstag sind zahlreiche Börsen zwar geschlossen. Aus den USA kommt allerdings der ISM-Einkaufsmanagerindex. Am Freitag dürften die US-Arbeitsmarktdaten stark beachtet werden.

Angesichts der Fülle an Daten, bleibt es schwierig den Überblick zu behalten. Zumindest scheint die neuerliche Übernahmewut einiger US-Unternehmen für gute Stimmung zu sorgen.

Kommentator: Dominik Auricht, Experte für Anlage- und Hebelprodukte HypoVereinsbank onemarkets

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