Starbucks-Aktie: Warten auf neue Kurs-Rekorde

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Bildquelle: Pressefoto Starbucks

Bei der weltgrößten Kaffeehauskette läuft es wie am Schnürchen. Starbucks (WKN 884437) konnte im vergangenen Quartal neue Rekorde vermelden. Zudem wurde der Ausblick bekräftigt. Mit diesen Zahlen im Hintergrund könnte die Starbucks-Aktie endlich wieder auf ihren Rekordkurs zurückfinden.

Kurz zu den Fakten: Der Umsatz stieg um 9,1 Prozent auf 3,9 Mrd. US-Dollar und übertraf damit Analystenschätzungen. Der Nettogewinn stieg um 9,4 Prozent auf 427 Mio. US-Dollar bzw. 56 Cents je Aktie. Damit wurden hier die Erwartungen exakt getroffen.

Operativ setzt Starbucks weiterhin auf Wachstum, wenn auch etwas verlangsamt. Im vergangenen Quartal kamen 335 neue Filialen dazu, nachdem im Vorjahreszeitraum 590 Filialen eröffnet worden waren. Das Hauptwachstum findet derweil weiter in der Region China/Asien-Pazifik statt. Dort wurden 174 neue Filialen eröffnet. Die gesamten Umsätze in dieser Region stiegen um 24 Prozent und erwirtschafteten eine operative Marge von 32,8 Prozent – ein Bestwert im Unternehmen. In der Stammregion Amerika liegt die operative Marge lediglich bei 21,6 Prozent, das aber bei 2,8 Mrd. US-Dollar Quartalsumsatz.

Derweil bekräftigte Starbucks seine 2014er Ziele. So soll der Umsatz um 10 Prozent oder mehr wachsen. Analysten erwarten derzeit im Durchschnitt 11,2 Prozent Umsatzwachstum auf 16,6 Mrd. US-Dollar. Beim Ergebnis wird ein EPS von 2,62 bis 2,68 US-Dollar prognostiziert. Die Markterwartungen sehen hier 2,66 US-Dollar vor. Um diese Ziele zu erreichen soll auch die Filialverbreitung weiter ausgeweitet werden. Neben 600 Neueröffnungen in Amerika und 150 in Europa/EMEA werden 750 Neueröffnungen in der Region China/Asien-Pazifik angestrebt.

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Wie die aktuellen Zahlen zeigen befindet sich Starbucks weiter auf Kurs. Die neuen Rekordwerte bei Umsatz und Gewinn könnten auch den Kurs wieder auf Trab bringen. Bei solchen guten Argumenten könnte dann auch die Charttechnik bald wieder drehen. Dort spricht der unterschrittene GD200 gerade nicht für langfristige Engagements. Allerdings war dieses Szenario bereits im Spätsommer/Herbst 2012 der Fall und Starbucks legte im Jahr darauf weitere 25 Prozent zu. Mit einem 2015er KGV von 22 ist die Aktie fundamental sicher nicht billig. Aber die Marktstellung in einzigartig. Wer daher auf steigende Kurse der Starbucks-Aktie setzen möchte, könnte es mit dem Derivate-Produkt mit der WKN DZC4VA versuchen.

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Bildquelle: Pressefoto Starbucks


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