Wird eine Anschlussfinanzierung bald nötig?

0
Bildquelle: dieboersenblogger.de

In Haus und Garten ist der Frühjahrsputz normal. Doch wie sieht es bei der eigenen Immobilienfinanzierung aus? Egal ob Neubau oder Altbau, nach einigen Jahren stellt sich in der Regel die Frage, wie die Finanzierung weiter geht. „Durch einen prüfenden Blick auf die Unterlagen können sie ihre Anschlussfinanzierung rechtzeitig und gezielt angehen, bares Geld sparen und ihre Rückzahlungsdauer verkürzen“, weist Interhyp-Chef Michiel Goris aktuell hin. Mit den richtigen Fragen über den Finanzierungsstatus, lässt sich schnell eine Antwort geben, mit der man jede Menge Geld sparen kann.

1. Wann endet die Zinsfestschreibung meines Darlehens?
Meist reicht ein kurzer Blick in den Kreditvertrag und Immobilienbesitzer wissen wieder, wie lange der Zins für ihr bestehendes Darlehen gilt und wann eine Anschlussfinanzierung geregelt werden muss. Generell sollte man sich spätestens ein halbes vor Ablauf der Zinsbindung um ein Anschlussdarlehen kümmern. So hat man genügend Zeit, verschiedene Angebote zu vergleichen und sich die beste Lösung herauszusuchen. Ein Bankwechsel bei Ablauf der Zinsbindung ist nicht nur problemlos möglich, er spart auch sehr viel Geld, da das momentane Zinsniveau deutlich unter dem Schnitt der vergangenen Jahre liegt. Wie die Interhyp vorrechnet lässt sich im Vergleich zum ursprünglichen Kredit oft die Hälfte der Zinskosten sparen. Denn: Tendierten die 10-Jahreskonditionen im Jahr 2004 teilweise über 5 Prozent, ist heute eine 150.000-Euro-Finanzierung ab 2,1 Prozent effektiv erhältlich.

2. Wie hoch ist mein Tilgungssatz?
Viele Eigenheimbesitzer haben bei ihrer Erstfinanzierung eine einprozentige Tilgung vereinbart. Durch die Mechanik des Annuitätendarlehens hat sich diese anfängliche Tilgungshöhe nach zehn Jahren automatisch auf rund 2,06 Prozent erhöht. Bei der Anschlussfinanzierung sollte dieses Niveau beibehalten werden, denn sonst dauert es unter Umständen 40 Jahre und länger, bis die Immobilie abbezahlt ist.

3. Wie hat sich mein eigenes Einkommen verändert?
Wennn seit Abschluss der ersten Baufinanzierung mehrere Jahre vergangen sind, so haben sich in der Regel auch das Einkommen und möglicherweise auch die familiäre Konstellation verändert. Eventuell sind monatliche Belastungen wie Ratenkredite weggefallen oder das Gehalt hat sich erhöht. Dann ist es sinnvoll, die Tilgungsrate an die veränderte Einkommenssituation anzupassen. In Zeiten von Niedrigzinsen lässt sich durch das frühere Abbezahlung des Immobiliendarlehens bares Geld sparen.

Bildquelle: dieboersenblogger.de


HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here