Im Fokus S&P 500: Nur ein Zwischentief?

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Bildquelle: dieboersenblogger.de

Noch scheint der langfristige Aufwärtstrend an den US-Börsen nicht in Gefahr zu sein. Vielmehr kann eine kleine Korrektur auch positive Effekte wie die Bildung von charttechnischen Unterstützungszonen und eine neue Einstiegschance für Anleger mit sich bringen. Allerdings könnten die politischen Spannungen zwischen Russland und dem Westen sowie der Korrekturbedarf bei den US-Technologiewerten den Bullen doch noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Zuletzt kamen die politischen Unruhen in der Ukraine wieder verstärkt auf die Tagesordnung. Dies war einer der Gründe, warum der S&P 500 neben anderen wichtigen Börsenindizes zwischenzeitlich deutliche Kursverluste zu beklagen hatte. Gleichzeitig hatten die zuvor besonders gut gelaufenen Technologiewerte starke Abschläge hinnehmen müssen. An manchen Stellen wurden schon Parallelen zum Platzen der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende gezogen. Angesichts der negativen Erfahrungen, die die Anleger damals machen mussten, fällt die Beantwortung der Frage noch drängender auf, ob es sich hierbei wieder einmal um eine kleine Korrektur handelt oder ob nicht der seit einigen Jahren anhaltende Aufwärtstrend vor seinem Ende steht.

Auch wenn manche bereits schwarz malen wollen, gibt es derzeit doch einige Anzeichen dafür, dass sich die jüngste Korrektur an der Wall Street nicht allzu lange erstrecken dürfte. Zwar steigt die Federal Reserve allmählich aus ihrem monatlichen Anleihekaufprogramm aus. Allerdings ist dies ein Zeichen dafür, dass die Notenbanker davon überzeugt sind, dass der Aufschwung in den USA so robust ist, dass er auch ohne Stützungsmaßnahmen vonseiten der Fed weitergehen kann. Sollten es die Investoren verinnerlichen, dass ein Ende der Anleihekäufe und später sogar eine Leitzinserhöhung eine Verbesserung an der Konjunkturfront implizieren, sollte sich dies in positiver Weise auf die Aktienmärkte übertragen.

Dass sich die US-Wirtschaft auch trotz des sehr kalten Winters immer weiter erholt, zeigte sich an den Arbeitsmarktdaten für den Monat März. Laut Angaben des US-Arbeitsministeriums vom 4. April wurden im März außerhalb der Landwirtschaft 192.000 neue Stellen geschaffen. Dieser Wert lag unter den Konsensschätzungen nach Dow Jones Newswires von 200.000. Allerdings wurden die Werte für die Monate Januar und Februar deutlich nach oben korrigiert. Die Arbeitslosenquote blieb bei 6,7 Prozent. Trotzdem hatte dies auch sein Gutes. Während Volkswirte einen leichten Rückgang auf 6,6 Prozent erwartet hatten, spricht die Stagnation bei der Arbeitslosenquote dafür, dass mehr Amerikaner an den Arbeitsmarkt zurückkehren und angesichts der wirtschaftlichen Erholung die Chance sehen, einen Job zu finden.

Neben der Konjunktur, der Geldpolitik der Fed und der politischen Großwetterlage dürften die Investoren an der Wall Street derzeit vor allem auf die Quartalsberichte der US-Konzerne schauen. Dabei konnten der Aluminiumkonzern Alcoa und Finanzinstitute wie Wells Fargo und die Citigroup bereits einen erfreulichen Start in die Berichtsaison für das erste Quartal 2014 liefern. Vielen Konzerne könnten zudem die nicht gerade üppigen Erwartungen zugute kommen. Laut Reuters-Daten rechnen die Analysten für die Unternehmen im S&P 500 für das erste Quartal im Schnitt lediglich mit einem Gewinnwachstum von 0,9 Prozent. Diese Erwartungen sind in den vergangenen Monaten von einem Plus von 6,5 Prozent angesichts des kalten Winters stark zurückgegangen. Gleichzeitig ist damit aber auch einiges an Überraschungspotenzial geboten.

Spekulative Anleger, die steigende Notierungen beim S&P 500 erwarten, könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DX05M8) auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 3,35, die Knock-Out-Schwelle bei 1.328,00 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert ist, könnte mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DT1BCW, aktueller Hebel 3,54; Knock-Out-Schwelle bei 2.330,00 Indexpunkten) auf fallende Kurse beim S&P 500 setzen.

Stand: 17.04.2014/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Direktor db x-markets
Bei den in diesem Dokument enthaltenen Informationen handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Finanzanalyse, welche nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Finanzanalysen unterliegt. Die Meinungen können von Einschätzungen abweichen, die in anderen von der Deutsche Bank veröffentlichten Dokumenten, einschließlich Research-Veröffentlichungen, vertreten werden. Die hierin enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden.

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