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Wells Fargo: Immer Warren Buffetts Spürnase nach

Bildquelle: dieboersenblogger.de

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Zu Beginn jeder US-Berichtsaison sind vor allem die großen Bankenwerte im Fokus. Dabei sind die Ergebnisse der drei Wall Street Größen, die bisher für die Zeit zwischen Januar und März berichtet haben, Wells Fargo (WKN 857949), Citigroup (WKN A1H92V) und JPMorgan (WKN 850628), sehr unterschiedlich ausgefallen. Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass man im Zweifel auf Warren Buffetts Spürnase vertrauen sollte.

Immerhin konnte Buffetts Liebling unter den Bankentiteln, Wells Fargo, den Nettogewinn im Vorjahresvergleich um 14 Prozent auf 5,9 Mrd. US-Dollar steigern. Dabei ist es schon fast zur Gewohnheit geworden, dass das Institut aus San Francisco einen neuen Rekord aufstellt. Inzwischen war es der zwölfte Rekordgewinn in Folge. Das bereinigte EPS lag mit 1,05 US-Dollar deutlich über dem Wert aus dem ersten Quartal 2013 von 0,92 US-Dollar und den Analystenerwartungen von 0,97 US-Dollar. Dabei profitierte Wells Fargo von der Tatsache, dass die US-Amerikaner dank anziehender Wirtschaft, ihre Kredite wieder besser bedienen können. Da machte es dann auch nicht viel, dass das Neugeschäft bei den Hauskrediten zurückging.

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Im Gegensatz dazu musste JPMorgan wegen der Schwächen im Hypothekengeschäft und beim Handel mit Anleihen einen Gewinnrückgang um 19 Prozent auf 5,3 Mrd. US-Dollar ausweisen. Das bereinigte EPS lag mit 1,28 US-Dollar unter den Markterwartungen von 1,40 US-Dollar. Ähnlich wie JPMorgan litt auch die Citigroup im Anleihegeschäft unter dem langsamen Ausstieg der Fed aus ihrem aktuellen Anleihekaufprogramm. Allerdings profitierte man von wieder regelmäßiger gezahlten Kreditraten. Der Gewinn stieg im ersten Quartal immerhin um 4 Prozent auf 3,9 Mrd. US-Dollar. Mit 1,30 US-Dollar lag man beim EPS somit deutlich über den Konsensschätzungen von 1,15 US-Dollar.

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Generell lässt sich jedoch sagen, dass die US-Banken in der kommenden Zeit nicht wie zuletzt in einem Schlaraffenland leben dürften. Schließlich lässt die Notenbank Fed ihr aktuelles Anleihekaufprogramm auslaufen, während nach jetzigem Stand ein halbes Jahr nach dem Ende für „QE3“ erste Leitzinsanhebungen folgen könnten. Wer auf der Suche nach ertragreichen Aktien mit einem etwas geringeren Risiko ist, sollte einen Blick in unseren Shop werfen.

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