ENI: Bella Italia – ein Basisinvestment für jedes Depot?

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Megatrend Energie und Rohstoffe

Viele sind sich einig:Energie und Rohstoffe sind und werden auch künftig ein Megatrend an den Kapitalmärkten bleiben. Als Anleger kann man sich die breite Aufstellung eines Unternehmens hier zu Nutze machen. ENI. Der italienische Erdöl- und Energiekonzern ist in den Bereichen Erdöl, Erdgas, Stromerzeugung, Petrochemie, Ingenieurwesen und Ölfelder-Service tätig. Breiter kann man sich nicht aufstellen. Die Aktie ist ein Blick wert.

ENI, die unbekannte Bekannte

Den Konzern ENI kennen wir eigentlich alle. Denn wir haben sicherlich schon einmal bei Agip getankt. Doch ENI ( steht für den vollständigen Namen Ente Nazionale Idrocarburi) hat noch mehr zu bieten. Der Konzern ist das größte Unternehmen Italiens und ist mit einem Jahresumsatz von über 80 Mrd. Euro unter den Top10 der größten Konzerne Europas. Man ist in 70 Ländern tätig und beschäftigt über 75.000 Angestellte. Das besagte Agip-Tankstellennetz umfasst in Italien 4.356 Servicestationen, mit denen Eni einen Marktanteil von knapp 30% hält und damit größter Tankstellennetz-Betreiber des Landes ist. Im Rest Europas betreibt Agip weitere fast 2.000 Tankstellen, davon 600 in Deutschland und 180 in Österreich.

Interessantes Investment

ENI ist langfristig ein interessantes Investment mit einem positiven Chance-Risiko-Verhältnis, auch wenn diverse Analysten es nicht so sehen. Sicher, die Q2-Zahlen waren nicht berauschend, aber der Konzern ist sehr solide aufgestellt. ENI kann von seinen langjährigen Beziehungen zu wichtigen nordafrikanischen Förderstaaten profitieren. Nicht zu vergessen die guten Kontakte zu Gazprom, um aus Zentralasien Gas für Südeuropa zu bekommen. Eines sollte man auch im Hinterkopf haben: Der Konzern hat praktisch ein Monopol in der Energieversorgung Italiens.

ENI

Finanzinvestoren sind engagiert

Und noch eines macht das Ganze interessant: Mittlerweile haben sich vier Finanzinvestoren zusammengeschlossen, um den Konzern auf Vordermann zu bringen, eine Aufteilung in drei Gesellschaften steht zur Diskussion, deren Wert mehr als doppelt so hoch wie die aktuelle Kapitalisierung sein soll, so italienische Medien jüngst. Aktuell ist das 2010er KGV bei unter 10, die Dividendenrendite liegt 2009 bei knapp 6%. Die günstige Bewertung lässt mittelfristig
deutlich höhere Notierungen erwarten. Und auch die Charttechnik signalisiert nach dem Sprung über den mittelfristigen Abwärtstrend reichlich Potenzial.

Der Text ist eine Empfehlung des Austria Börsenbrief Zertifikate, aktuelle Ausgabe


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