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Lufthansa: Der Blick nach vorne lohnt sich

Selbst die jüngsten Pilotenstreiks vermochten es nicht das Bild rund um die Lufthansa (WKN 823212) einzutrüben. Immerhin konnte das Unternehmen mit dem Programm „SCORE“ für deutlich verbesserte Aussichten im operativen Geschäft und bei der Lufthansa-Aktie sorgen.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Lufthansa AG

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Europas größter Luftfahrtkonzern steckt mitten im größten Umbau der Firmengeschichte. Dabei zeigten die jüngsten Geschäftsergebnisse, dass die Kranich-Airline sehr gut bei ihren Restrukturierungsmaßnahmen vorankommt. Gleichzeitig können sich die Anteilseigner über wieder aufgenommene Dividendenzahlungen freuen. An den immer besser werdenden Aussichten für die Lufthansa sollte daher auch der Pilotenstreik kaum etwas ändern.

Da das Zukunftsprogramm „SCORE“ bereits die ersten gewünschten positiven Wirkungen entfalten konnte, übertraf die Lufthansa im Geschäftsjahr 2013 mit dem vorgelegten Zahlenwerk die Markterwartungen teilweise deutlich. Zwar fiel das operative Ergebnis von 839 Mio. Euro im Jahr 2012 auf nun 697 Mio. Euro, allerdings lag dieser Wert rund 3 Prozent über den Konsensschätzungen. Außerdem wurde das Vorjahresergebnis durch positive Einmaleffekte beflügelt, während sich zuletzt einmalige Restrukturierungskosten bemerkbar gemacht hatten. Der Nettogewinn fiel sogar um 75 Prozent auf 313 Mio. Euro. Trotzdem konnte man damit die Markterwartungen um 16 Prozent übertreffen, während der Gewinn sogar 31 Prozent über der Prognose unserer DZ BANK Analysten lag. Aufgrund des überraschend positiven Geschäftsverlaufs soll eine Dividende in Höhe von 0,45 Euro je Aktie ausgeschüttet werden, nachdem die Aktionäre 2012 leer ausgegangen waren.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Lufthansa AG

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Für 2014 erwartet Lufthansa inklusive des buchhalterischen Effekts von etwa 340 Mio. Euro aus der Änderung der Abschreibungsmethode ein operatives Ergebnis von 1,30 bis 1,50 Mrd. Euro. Dank „SCORE“ soll das Ergebnis 2015 sogar auf 2,65 Mrd. Euro klettern. Damit würde der Konzern die erhoffte Ergebnisverbesserung durch das Sparprogramm von 1,5 Mrd. Euro erreichen. Dabei sollten sich die Auswirkungen der jüngsten Arbeitsniederlegungen der Piloten nicht entscheidend auf die Ergebnisse auswirken. Während das operative Ergebnis im Schnitt bei 1,4 Mrd. Euro gesehen wird, werden die Folgen der ersten Streiks im zweistelligen Millionenbereich vermutet.

Aufgrund des über den Erwartungen liegenden Verlaufs der Restrukturierung hat man in der DZ BANK Researchabteilung die mittelfristigen Schätzungen für den operativen Gewinn der Lufthansa etwas nach oben korrigiert. Das Unternehmen sollte laut Analysteneinschätzung 2014 neben den eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen, vom rückläufigen Ölpreis und von der sich fortsetzenden Markterholung profitieren können. Auch die vergleichsweise niedrige Bewertung spricht in den Augen unserer DZ BANK Analysten für die Lufthansa-Aktie. Vor diesem Hintergrund wird das Anlageurteil „Kaufen“ bestätigt, während der faire Wert von zuvor 19 auf nun 22 Euro angehoben wird. Damit würde sich ein Kurspotenzial von fast 15 Prozent ergeben.

Mit Blick auf das aktuelle Volatilitätsumfeld und die fundamentale Analyse des Unternehmens Lufthansa, bietet sich ein Call-Optionsschein auf die Aktie des DAX-Konzerns der DZ BANK (WKN DZP5ZF) an. Das Derivate-Papier wird am 26. September 2014 fällig, während der Strike bei 19,00 Euro liegt und das Bezugsverhältnis 1:1 beträgt.

Stand 02.04.2014/ Ein Gastkommentar von Stefano Angioni, eniteo
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