Facebook: Zuckerberg hat genug

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Bildquelle: Facebook

Jetzt wissen wir also woher Facebook (WKN A1JWVX) das viele Geld für die jüngsten Übernahmen hat. Das Unternehmen zahlte seinem Gründer und Firmenchef Mark Zuckerberg im Vorjahr nur 1 US-Dollar an Gehalt. Dass er nicht im Armenhaus landet, hat er der Tatsache zu verdanken, dass er der größte Anteilseigner des führenden Sozialen Netzwerks ist. Allerdings läuft Zuckerberg Gefahr in der „Forbes“-Liste der reichsten Menschen abzurutschen, wenn die Facebook-Aktie ihre jüngste Korrektur fortsetzen sollte.

Immerhin scheint die Facebook-Aktie zu Beginn dieser Woche den Versuch für eine Bodenbildung zu unternehmen, nachdem das Papier vom Allzeithoch von Anfang März um etwas mehr als 15 Prozent korrigiert hatte. Ob die Facebook-Aktie eine ähnliche Kursrallye wie in der zweiten Jahreshälfte 2013 und zu Beginn dieses Jahres entfachen kann, dürfte unter anderem davon abhängen, wie die milliardenschweren Übernahmen des Kurznachrichtendienstes WhatsApp und des Virtual-Reality-Spezialisten Oculus VR bewertet werden.

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Allerdings dürfte es noch eine ganze Weile dauern, bis es sich feststeht, wie erfolgreich Facebook zuletzt zugekauft hat. Vor allem im Hinblick auf die Datenbrillen von Oculus VR hört sich einiges noch nach Science-Fiction an, so dass es nicht abzusehen ist, ob das Unternehmen tatsächlich wie von Markt Zuckerberg gehofft, die Art und Weise verändert, „wie wir arbeiten, spielen und kommunizieren“. Bis dahin sollte noch reichlich Unsicherheit darüber herrschen, ob die Bewertung Facebooks von fast 150 Mrd. US-Dollar gerechtfertigt ist. Wer trotzdem gehebelt auf steigende Kurse der Facebook-Aktie setzen möchte, könnte es mit dem Produkt mit der WKN HY2G2X versuchen. Facebook-Pessimisten können sich wiederum mit dem Produkt mit der WKN HY3GFL auf der Short-Seite positionieren.

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1 KOMMENTAR

  1. […] Die Aktie der Zurich Insurance Group (WKN 579919) hatte im Vorjahr lange Zeit mit Problemen abseits des operativen Geschäfts wie dem Suizid des Finanzchefs Pierre Wauthier zu kämpfen. Allerdings zeigte sich das Papier in der zweiten Jahreshälfte 2013 stark erholt. Dabei honorierten die Anleger die Tatsache, dass der Versicherungskonzern dem für die gesamte Branche schädlichen Niedrigzinsumfeld trotzen und seine attraktive Dividendenpolitik beibehalten konnte. Näheres über die Einstiegschancen nach dem Dividendenabschlag beleuchten wir in unserem aktuellen Newsletter Die Börsenblogger D-A-CH Rundschau. Wer das kostenfreie PDF jede Woche automatisch beziehen möchte, kann sich hier anmelden. Die Adecco-Aktie (WKN 922031) konnte sich zuletzt wieder erholen, nachdem der fast vollständige Ausstieg des bisherigen Hauptaktionärs Jacobs Holding für Kursverluste gesorgt hatte. Dabei sollte die Aktie des Schweizer Personaldienstleisters ihren langfristigen Aufwärtstrend fortsetzen können, da die sich abzeichnende Erholung der europäischen Wirtschaft weitere positive Impulse für den Arbeitsmarkt verspricht. Mehr dazu hier. Jetzt wissen wir also woher Facebook (WKN A1JWVX) das viele Geld für die jüngsten Übernahmen hat. Das Unternehmen zahlte seinem Gründer und Firmenchef Mark Zuckerberg im Vorjahr nur 1 US-Dollar an Gehalt. Dass er nicht im Armenhaus landet, hat er der Tatsache zu verdanken, dass er der größte Anteilseigner des führenden Sozialen Netzwerks ist. Allerdings läuft Zuckerberg Gefahr in der „Forbes“-Liste der reichsten Menschen abzurutschen, wenn die Facebook-Aktie ihre jüngste Korrektur fortsetzen sollte. […]

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