Facebook: Aufpassen! – wenn jetzt kaum noch jemand zweifelt…

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Bildquelle: Pressefoto Facebook

Anfänglich gab es einige Zweifel, ob denn das führende Soziale Netzwerk Facebook (WKN A1JWVX) mit 19 Mrd. US-Dollar nicht zu viel für WhatsApp auf den Tisch gelegt hatte. Doch inzwischen ist von solchen Zweifeln an der Erfolgsgeschichte von Facebook nur noch wenig zu spüren. Während die Facebook-Aktie zuletzt neue Rekordstände verbuchen konnte, sind auch die Analysten fleißig dabei, ihre Kursziele nach oben zu schrauben.

Nachdem zu Beginn der Woche die Jungs bei UBS das Kursziel von 72 auf 90 US-Dollar angehoben hatten, folgten nun die Analysten bei der Citigroup. Mit einer Anhebung von 70 auf 85 US-Dollar fiel der Anstieg jedoch ein wenig moderater aus. Natürlich wurde auch die Kaufempfehlung aufrechterhalten. Immerhin hält man bei Citi Facebook weiterhin für die beste Wachstumsgeschichte auf dem Internetsektor. Im Einzelnen werden zum Beispiel die Anzeigen auf Instagram positiv gesehen. Die Instagram-Umsätze sollen laut Citi-Analyse von 174 Mio. US-Dollar im Jahr 2014 bis 2018 auf 2,3 Mrd. US-Dollar anwachsen.

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Daneben sollen die Werbevideos Facebook zu weiterem Wachstum verhelfen. Konservativ geschätzt sollen mit Werbevideos auf Facebook laut Citi-Analyse 2014 zusätzlich 261 Mio. US-Dollar verdient werden. Diese Zahl soll bis 2018 auf 1,6 Mrd. US-Dollar steigen, so die Analyse weiter. Und schließlich wäre da noch der Kauf von WhatsApp. Laut Analysteneinschätzung soll der Dienst 2018 rund 3,5 Mrd. US-Dollar zum Facebook-Umsatz beisteuern. Wer auf steigende Kurse der Facebook-Aktie setzen möchte, könnte es mit dem Derivate-Produkt mit der WKN DZU572 versuchen. Soweit die Analysten…

Wir als Börsenblogger können nur sagen: Facebook- das ist gewiss keine Aktie für den langfristigen Aufbau eines soliden Depots für die Ausbildungskosten Ihrer Kinder. Warten wir einmal ab, ob wir den 10. Börsengeburtstag erleben…

 

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Bildquelle: Pressefoto Facebook


1 KOMMENTAR

  1. Vielen Dank für den Artikel. Ich kann mich der Auffassung des Redakteurs nur anschließen. Facebook hat es nicht einmal geschafft, selbst ein solides und profitables Geschäftsmodell aufzustellen. Die Nutzerzahlen sind stagnierend, auf Mobilen Geräten lässt sich das Portal kaum nutzen und insbesondere keine Werbeanzeigen schalten.

    Whatsapp ist bisher beliebt, weil es den User nicht mit Werbung zuspamt. Es wird für Zuckerberg schwierig, die Geschäftsmodelle anzunähern.

    Die Akquisition macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Spätestens in 10 Jahren werden wir „Facebook“ im Wörterbuch nachschlagen, um uns an das Unternehmen zu erinnern. Vielleicht auch unter dem Stichwort unter Dotcom 2.0.

    VG Dirk

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