Andritz: Besserung in Sicht

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Bildquelle: Pressefoto Andritz

Der österreichische Technologiekonzern Andritz (WKN 632305) musste im vergangenen Jahr deutliche Rückgänge beim Ergebnis hinnehmen. Dagegen sorgte die Übernahme des Schuler-Konzerns für ein Umsatzplus. Gerade diese Übernahme ist ein Hoffnungsträger für das Geschäftsjahr 2014. Allerdings konnte das ATX-Unternehmen zuletzt auch im schwächelnden Bereich Pulp & Paper einen Erfolg verbuchen.

Die Grazer haben von Klabin, dem größten integrierten Zellstoff- und Papierproduzenten Brasiliens, den Auftrag zur Lieferung wesentlicher Produktionsausrüstungen für das neue Zellstoffwerk des Unternehmens erhalten. Die Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2016 geplant. Der Wert vergleichbarer Aufträge beträgt für den Lieferanten knapp 300 Mio. Euro. damit bestätigt sich die Ansicht von Vorstandschef Wolfgang Leitner, der bei der Vorlage der Geschäftsergebnisse für 2013 prognostiziert hatte, dass in diesem Jahr in den Bereichen Wasserkraft und Zellstoff einige größere Aufträge vergeben werden sollten.

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Insgesamt rechnet man auf Unternehmensseite für das Geschäftsjahr 2014 im Vorjahresvergleich mit einem leichten Anstieg des Umsatzes. Zudem wird ein deutlich verbessertes Konzern-Ergebnis erwartet. 2013 fiel das EBITDA noch um 54 Prozent auf 164,1 Mio. Euro, während das Betriebsergebnis EBIT sogar um 73 Prozent auf 89,8 Mio. Euro rückläufig war. Mut macht vor allem der durch die Schuler-Übernahme beflügelte Auftragseingang und Auftragsbestand, so dass sich die Verbesserungen gegenüber 2013 einstellen sollten. Anleger könnten deshalb mit dem Produkt mit der WKN HY04A0 gehebelt auf steigende Kurse der Andritz-Aktie setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Andritz


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