Beiersdorf: Wachstum geht vor

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Bildquelle: Pressefoto Beiersdorf

Der Nivea-Hersteller Beiersdorf (WKN 520000) blieb im Geschäftsjahr 2013 auf Wachstumskurs und überzeugte mit den weiteren Aussichten. Dabei lieferten die Ergebnisse keine großen Überraschungen, da das Unternehmen bereits Mitte Januar mit einigen vorläufigen Zahlen rausgerückt war. Zur Verärgerung der Anleger rückt das Unternehmen jedoch nicht mit einer höheren Dividende raus. Stattdessen wird trotz der jüngsten Geschäftserfolge geknausert.

Beim Umsatz ging es 2013 organisch um 7,2 Prozent auf 6,14 Mrd. Euro nach oben. Nominal stieg der Umsatz um 1,7 Prozent. Dazu haben sowohl der Bereich Consumer als auch tesa beigetragen. Das bereinigte EBIT stieg von 735 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 814 Mio. Euro, während sich der Jahresüberschuss ohne Sondereffekte um 11,9 Prozent auf 537 Mio. Euro erhöhte. „Beiersdorf hat das Geschäftsjahr 2013 erfolgreich abgeschlossen. Das Unternehmen hat Marktanteile gewonnen, den Umsatz gesteigert und das Ergebnis verbessert. Beiersdorf befindet sich wieder auf einem nachhaltigen Wachstumskurs“, sagte Vorstandschef Stefan F. Heidenreich.

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Für 2014 erwartet Beiersdorf ein Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent und eine Verbesserung der EBIT-Umsatzrendite (Vorjahr: 13,2 Prozent). Beide Geschäftsbereiche sollen stärker als der Markt wachsen. Wäre da nur nicht die stagnierende Dividende bei 70 Cents. Am Markt wurde sogar mit einem Wert von 81 Cents gerechnet. Dies war einer der Gründe für die Jungs von Goldman Sachs die Beiersdorf-Aktie weiterhin zum „Verkauf“ zu empfehlen. Bei Nomura lautet das Urteil jedoch weiterhin „Buy“. Die Analysten der japanischen Investmentbank heben vor allem das rigorose Festhalten an dem Ziel hervor, die Umsätze zu steigern und Marktanteile auch zu Lasten von kurzfristigen Margenverbesserungen hinzuzugewinnen. Allerdings wurde das Kursziel leicht von 82 auf 80 Euro gesenkt. Short-orientierte Anleger könnten mit dem Produkt mit der WKN HY2ZHH gehebelt auf fallende Kurse der Beiersdorf-Aktie setzen.

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Bildquelle: Pressefoto Beiersdorf


1 KOMMENTAR

  1. Mit 1,2% Dividendenrendite ist Beiersdorf erstmal kein Traumwert für einen Dividendeninvestor.
    Und das aktuelle KGV mit 28 ist schon enorm hoch!

    Aber auf der anderen Seite Seite ist der Langfristchart über Frankfurt (logarithmisch) seit 1988 schneller gewachsen als 10% jährlich. Das ist einsame Spitzenklasse!
    Wenn das Wachstum so weitergeht, dann muss Beiersdorf so schnell wie möglich ins Depot…

    Auf der Anleger-Messe in FFM sagte Joaschim Brandmaier: „Geschmiert wird immer“ 😉

    Beste Grüße
    D-S

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