Nordex-Einbruch: Gegenreaktion oder Gesamtmarkt?

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Bildquelle: Pressefoto Nordex

„Wie gewonnen, so zeronnen“ mag so mancher mit Blick auf den heutigen Kurseinbruch der Aktie des Hamburger Windturbinenherstellers Nordex (WKN A0D655) denken. Denn nach den kräftigen Zuwächsen letzte Woche, geht es heute herbe nach unten. Angesichts erneut positiver Nachrichten ist das eigentlich verwunderlich. Dennoch darf man auch bei TecDAX-Titeln nie den Gesamtmarkt ausblenden.

Die Krim-Krise lastet schwer auf den heimischen Aktienmärkten, so auch auf dem TecDAX und dem dortigen „Star“ Nordex. Da helfen auch keine guten Nachrichten von der Finanzierungsfront. Nordex hat mit ihrem Bankenkreis eine neue deutlich optimierte syndizierte Kreditline für Bankgarantien unterzeichnet. Die so genannte Avalkreditlinie ist in Hinsicht auf die Laufzeit, den Umfang aber auch in puncto Konditionen an die aktuellen Bedürfnisse des Konzerns angepasst. So beläuft sich der Kreditrahmen auf 550 Mio. Euro und die Laufzeit endet zum 30. Juni 2017.

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Kurstechnisch dürfte sich die neue und verbesserte Finanzierungssicherheit also erst in naher Zukunft auswirken – wenn überhaupt. Denn nach einer Kursverdreifachung innerhalb eines Jahres und einer inzwischen ambitionierten Bewertung wachsen auch bei Nordex die Bäume nicht mehr in den Himmel. Dauerthemen wie die Energiewende sind weiterhin als Problemgarant vorhanden, von daher heißt es vorsichtig sein. Und von Gewinnmitnahmen ist noch niemand arm geworden.

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


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