Wie senke ich einfach meine monatlichen Ausgaben?

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Das monatliche Haushalts-Budget stellt viele Menschen vor große Aufgaben. Angesichts der Verlockungen der Konsumwelt, des Vorlebens von Nachbarn, Freunden oder Arbeitskollegen und der zahllosen Ausgabeposten auf dem monatlichen Kontoauszug fällt es vielen schwer, unnötige Ausgaben zu erkennen und sich auf die notwenigen Dinge zu beschränken.

Ich will hier jetzt keinen Geiz predigen. Nein, vielmehr geht es darum sowieso anfallende Kosten so niedrig wie nötig zu halten. Das fängt bei der Wohnung an. Ein preiswerter Strom- und Gasanbieter kann das monatliche Budget leicht im zweistelligen Bereich entlasten. Ein Wechsel ist so einfach und mit keinen Nachteilen, wie bspw. dass der Strom abgestellt wird, verbunden. Solche Märchen werden nur zur Abschreckung erzählt. Man sollte jedoch auf die Solvenz der Anbeiter achten. Ein Stadtwerk ist im zweifel immer sicherer als ein frisch gegründeter Stromvertrieb.

Ein weitere Posten sind Festnetz-, Handy- und Internetkosten. Ein Preisvergleich lohnt auch hier. Je nach individuellem Nutzerverhalten lohnen sich sogar Flatrates. Das sollte man aber immer anhand der letzten Abrechnungen Stück für Stück durchrechnen. Daneben sind auch Kündigungsfristen nicht zu vernachlässigen. Hier einfach die Kündigungsterminen in den Kalender eintragen, denn auch wenn man den Anbieter nicht wechseln will, ist ein neuer Vertrag vielleicht günstiger oder mit einer tolleren Prämie versehen.

Kommen wir zum Punkt Geld und hier zu den Girokonten. Viele Banken bieten inzwischen ein kostenloses Girokonto an. Ihre Bank nicht? Dann sollten Sie die mal darauf ansprechen. Wenn die Bank auf ihren Gebühren beharrt, dann hilft nur ein Wechsel. In vielen Fällen sind Internetbanken auch bei anderen Finanzprodukten deutlich günstiger. Es lohnt sich also. Daneben bietet auch der Versicherungsbereich noch Raum für jede Menge Einsparungen, doch dazu mehr in einem anderen Artikel.

Wenn man die monatlichen Ausgaben weiter auseinander nimmt, stößt man oft auch auf (unnötige) Zeitungs- und Zeitschriftenabonnements. Ich denke jeder ändert seine Lesegewohnheiten von Zeit zu Zeit, vielfach bleiben die Abos aber aus Gewohnheit bestehen. Daher ist manchmal eine Kündigung von Zeitschriften sehr sinnvoll. Jetzt kann man wieder von neuem überlegen was einen wirklich interessiert und sich dahingehend umsehen. Zum einen müssen so nicht gelesene Zeitschriften auch garnicht mehr bezahlt werden, zum anderen entdeckt man wieder neue Zeitschriften. Einfach mal mit offnenen Augen durch den nächsten Kiosk gehen. Bei sogenannten Probe-Abos springt vielleicht sogar eine schöne Prämie bei raus. Und sollte man sich für ein neues Abo entscheiden, einfach den letztmöglichen Kündigungstermin in den Kalender eintragen, dann hat man auch immer die Chance ein Abo wieder loszuwerden.

Bildquelle: fotolia/tiero


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