Gold – wenn Goldman Sachs mal nicht auf das eigene Research hört

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Moin!
heute können wir in der Presse zum Thema Gold wieder interessantes lesen. So schreibt das Wall Street Journal: „ Während sich viele Anleger 2013 von Gold trennten, herrscht in China Kaufrausch. Die Nachfrage nach dem Edelmetall stieg um ein Drittel, damit ist China an Indien vorbeigezogen. Wachstumssorgen, die Furcht vor einer Immobilienblase und mangelnde Anlagealternativen treiben die Chinesen ins Gold.“ Aha – jetzt an dieser Stelle die Frage:

Wer hat noch einmal gleich im vergangenen Jahr Gold im wahrsten Sinne des Wortes schlecht geredet? Richtig – diverse US-Investmentbanken wie Goldman Sachs, die uns im zweiten Halbjahr 2013 mit einem Horror-Szenario beim glänzenden Edelmetall so richtig nervös gemacht haben. Und was machen diese derweil dann so mit Gold-Investments? Ganz einfach:

Trotz der hauseigenen negativen Goldpreis-Prognose einfach mal shoppen gehen! Und zwar Anteile des SPDR Gold Trust. Die bad boys von Goldman Sachs. Im vierten Quartal für 77 Millionen US-Dollar Anteile des SPDR Gold Trust gekauft. Vergessen wir doch mal als Klein-Anleger an dieser Stelle die (für uns kostspielige) Tatsache, dass die Goldman-Jungs noch im November einen weiter sinkenden Goldpreis für 2014 „prognostiziert“ haben. So etwas nennt man dann wohl „hedgen der eigenen Research-Abteilung“….

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Wie auch immer – Gold ist wieder über dem GD200 (zwar nur minimal mit 0,76 Prozent, aber immerhin…), die Chancen stehen gut, dass nicht nur die eingefleischten Fans des Edelmetalls auf Ihre Kosten kommen. Der Schein, den ich jüngst am 14.2. empfahl – das Ding mit der ISIN DE000DX71S36 ist weiterhin ein solider Tipp für Derivate-Fans.

Take care,
Euer Goldfinger

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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