Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

In den letzten Tagen haben die Kursausschläge deutlich zugenommen. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist zwar nicht in Gefahr. Kurzfristig könnte sich die Korrektur allerdings noch fortsetzen.

20-Tage-Linie hat nach unten gedreht

Am vergangenen Freitag verzeichnete der DAX mit einem Minus von 2,5 Prozent den größten Tagesverlust seit Juni letzten Jahres und fiel damit erstmals seit Mitte Dezember unter seine 20-Tage-Linie. Ein Erholungsversuch endete zur Wochenmitte bei 9.538 und damit nahezu punktgenau an dem kurzfristigen Gleitenden Durchschnitt, der inzwischen nach unten gedreht hat.

DAX kämpft um den mittelfristigen Aufwärtstrend

Am Mittwoch ging es ausgesprochen turbulent zu. Vom Tageshoch bei 9.538 rutschte der DAX im weiteren Verlauf zeitweise um mehr als 300 Punkte bis auf ein Tief bei 9.221 ab, um wieder über 100 Zähler höher aus dem Handel zu gehen. Gestern konnte sich der DAX leicht erholen und schloss mit 9.373 wieder auf Tuchfühlung zu der seit September gültigen mittelfristigen Aufwärtstrendlinie.

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Korrektur könnte sich noch ausweiten

Wird das Hoch des gestern ausgebildeten Inside Days bei 9.415 übersprungen, steht ein Angriff auf die 20-Tage-Linie (9.533) und das Hoch vom Mittwoch (9.538) an. Darüber steigen die Chancen für eine Fortsetzung des Bullenmarkts erheblich. Wird dagegen das Mittwoch-Tief (9.221) unterschritten, ist eine Ausweitung der Korrektur zu erwarten. In diesem Fall ist ein Test der 9.000er-Marke und des markanten Dezember-Tiefs (8.984) zu erwarten.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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