Aufstieg der Schattenwirtschaft mit Zigaretten

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Der Handwerker, der mal eben das Zimmer neu streicht oder das Bad neu fließt, und das ganz ohne Rechnung. Die Putzfrau die nur gegen bares arbeitet. Die Autowerkstatt, die die Inspektion auch mal „schwarz“ macht. Das alles gehört zum Bereich der Schattenwirtschaft. Und der ist bekanntlich sehr groß. Einen neuen Bereich habe ich gestern Abend bei Spiegel TV kennengelernt. Oder hatten Sie bislang etwas von der Zigarettenmarke Jin Ling gehört? Nein? Ich auch nicht. Kein Wunder, denn die Zigaretten kann man in Deutschland nicht legal erwerben. Das geht nur auf dem Schwarzmarkt. Und dennoch steht die Marke mit dem Ziegenbock auf der Liste der meistverkauften Zigaretten in Deutschland auf Platz neun!!! Die Stange ist für unter 20 Euro erhältlich. Ein Freude für jeden Kettenraucher. Kostet die Stange „legaler“ Kippen dank Steuern, Zoll und Gesundheitsabgaben rund das Doppelte. Aber nicht nur der Kunde freut sich. Auch die Hersteller und Schmuggler zwischen dem russischen Kaliningrad und Deutschland. Denn die Produktionskosten liegeb bei etwa 1,60 Euro. Bei solchen Gewinnspannen werden selbst kolumbianische Drogenbarone neidisch. Mehr über das ganze Außmaß des Tabakschmuggels, das Schulterzucken der russischen Behörden und die Hilflosigkeit des deutschen Zolls gibt es beim Spiegel. Dort findet man auch den ganzen Spiegel TV-Beitrag.


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