Deutsche Bank zieht die Commerzbank-Aktie mit in die Tiefe

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Bildquelle: Pressebild Deutsche Bank AG

Die Aktie der Commerzbank (WKN CBK100) konnte zuletzt eine beachtliche Kursrallye auf das Börsenparkett legen. Doch enttäuschende vorläufige Ergebnisse für das Gesamtjahr und das vierte Quartal 2013 des deutschen Branchenprimus Deutsche Bank (WKN 514000) sorgen am Montag dafür, dass auch die Commerzbank-Aktie deutliche Verluste zu verzeichnen hat.

Vor Steuern musste die Deutsche Bank im Schlussquartal 2013 einen satten Verlust von 1,2 Mrd. Euro ausweisen. Für die Marktteilnehmer war dies ein Schock, da Analysten im Schnitt sogar mit einem Gewinn in dreistelliger Millionenhöhe gerechnet hatten. Auf Gesamtjahressicht blieb ein Vorsteuergewinn von 2,1 Mrd. Euro, während nach Steuern noch rund 1,1 Mrd. Euro übrig blieben. Auch diese Werte lagen deutlich unter den Konsensschätzungen. Bisher konnte man bei der Deutschen Bank sehr schön auf die Sonderbelastungen durch die Gerichtsprozesse und die teure Konzernumstrukturierung verweisen, die sich irgendwann schon erledigen würden. Allerdings schwächelte zuletzt wie auch zuvor bei den US-Finanzinstituten das für die Deutsche Bank sehr wichtige Investmentbanking.

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Trotzdem blieb man bei den Analysten der Citigroup im Hinblick auf die Aktie der Deutschen Bank gelassen. Die Einstufung bleibt auf „Buy“, während das Kursziel weiterhin bei 45 Euro liegt und dem Papier damit ein Kurszuwachs von mehr als 10 Prozent zugetraut wird. Die Quartalsergebnisse der Bank hätten nicht zuletzt wegen hoher Einmalbelastungen die Markterwartungen deutlich verpasst, hieß es in einer Studie vom Montag. Das bereinige Geschäft der Kernsparten hätten die Markterwartungen jedoch erfüllt. Die Bank mache zwar zwei Schritte vor und einen zurück, sie sei aber mit ihrer niedrigen Bewertung für geduldige Anleger weiter attraktiv, so die Analyse weiter. Anleger, die diese Ansicht teilen, können beispielsweise mit dem Produkt mit der WKN HV7S23 gehebelt auf steigende Kurse der Aktie der Deutschen Bank setzen.

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Bildquelle: Pressebild Deutsche Bank AG


2 KOMMENTARE

  1. Generell sind Bankaktien in der jetzigen Zeit keine guten Investments.
    Egal ob deutsche, europäische oder US-Banken.
    In Deutschland sind Telekoms, Banken und Stromversorger absolut in der letzten Reihe aufgestellt.
    Wann sich das wieder ändert…?

    Ich verzichte auf das Hoffen für ein gutes Ende!
    Und verzichte deshalb auch auf alle Bankwerte (außer evtl. HSBC.. 😉 )

    Beste Grüße
    D-S

  2. @DS
    Ja, ja, die lieben Bankaktien… da scheiden sich die Geister. Am Ende verzichtet man eben einfach auf entsprechende Performance und hat seine Ruhe, geht mir nicht anders.

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