Celesio-Aktie: Kein Beinbruch?

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Bildquelle: Pressefoto Celesio

Beim US-Pharmagroßhändler McKesson (WKN 893953) hatte man sich alle Mühe gegeben, die Übernahme von Celesio (WKN CLS100) doch noch zu stemmen. Sogar ein erhöhtes Angebot wurde den Eigentümern unterbreitet. Am Ende wurde die anvisierte Mindestannahmequote des Angebots von 75 Prozent jedoch nicht erreicht. Trotzdem gibt man sich vor allem bei Celesio und dem Haupteigentümer Haniel sehr gelassen.

Es gibt auch ein Leben nach dem gescheiterten Übernahmeangebot – so sieht es zumindest Haniel-Vorstandschef Stephan Gemkow und gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender von Celesio: „McKesson wäre ein sehr guter Partner für die weitere strategische Entwicklung von Celesio gewesen. Insofern bedauert der Aufsichtsrat es natürlich, dass das Übernahmeangebot zunächst gescheitert ist. Gleichwohl ist dies für die strategisch sehr gut aufgestellte Celesio AG kein Beinbruch.“.

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Auch wenn die Celesio-Aktie angesichts des geplatzten Deals am Dienstag der größte Verlierer im MDAX ist, könnten sich bei dem Papier zukünftig einige Chancen ergeben. Einerseits versprechen gerade die Bereiche Pharma und Gesundheitswesen wegen des demografischen Wandels einiges an Wachstumspotenzial. Gleichzeitig stimmt die Tatsache positiv, dass Haniel zum Verkauf seiner Anteile bereit war, so dass ein neues Übernahmeangebot ins Haus flattern und damit den Kurs der Celesio-Aktie erneut anheizen könnte.

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Bildquelle: Pressefoto Celesio


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