Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Der Start der Aktienmärkte in das neue Börsenjahr verlief bislang etwas holprig. Kurzfristig könnte ein kleiner Rücksetzer anstehen. Auf den übergeordneten Trend hat dies gleichwohl keinen Einfluss.

Intraday-Reversal

Der gestrige Handelstag brachte ein klassisches „Intraday-Reversal“. Im Handelsverlauf kletterte der DAX bis auf 9.550, um am Nachmittag deutlich ins Minus zu rutschen. Vom Tageshoch verlor der Index zeitweise rund 150 Zähler und schloss bei 9.422.

Kurzfristiger Rücksetzer möglich

Die Frage, ob das markante Hoch von Anfang Dezember (9.425) verteidigt werden kann, dürfte über die kurzfristige Entwicklung entscheiden. Am vergangenen Freitag war der DAX im Verlauf bereits klar unter diese Marke zurückgefallen, hatte sie bis zum Handelsende aber zurückerobert. Unterhalb des Tiefs vom Freitag (9.368) ist eine kleine Korrektur zu erwarten. Die 20-Tage-Linie (9.303) bietet für diesen Fall Halt. Darunter ist ein Rückgang in Richtung 9.200 zu erwarten.

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Übergeordneter Trend zeigt klar nach oben

Eine kleine Korrektur wäre nach der kräftigen Weihnachtsrally völlig normal und hätte für den übergeordneten Trend keine Folgen. Erst bei einem Fall unter das offene Gap von Mitte Dezember (9.191) droht eine etwas deutlichere Korrektur in Richtung der runden 9.000er-Marke. Schafft der DAX dagegen den Sprung über sein gestriges Hoch bei 9.550, ist ein Angriff auf das Allzeithoch bei 9.621 wahrscheinlich.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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2 KOMMENTARE

  1. Bis zu „Sell in May“ ist es noch ein Weile!
    Ich denke es geht die nächsten Monate volatil Richtung 10.000.
    Das wird dann eine harte Barriere werden, die durch das typische Sommerloch verstärkt wird.

    Langsam wird es Zeit, die Long-CFDs mit Gewinn einzutüten – und sich an den Seitenrand zu stellen!

    Beste Grüße
    D-S

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