Nordex-Aktie: Nicht nur auf Gerüchte angewiesen

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Bildquelle: Pressefoto Jan Oelker / Nordex

So richtig prickelnd war das nicht, was die im TecDAX gelistete Aktie des Windturbinenherstellers Nordex (WKN A0D655) zum Jahresende 2013 auf das Börsenparkett zaubern konnte. Zumindest hatte das Papier seinen Abwärtstrend stoppen können. Doch nachdem Unternehmenschef Jürgen Zeschky zuletzt in einem Interview mit dem „Wall Street Journal Deutschland“ Nordex als möglichen Übernahmekandidaten chinesischer Konkurrenten ins Spiel gebracht hatte, geht die Nordex-Aktie wieder durch die Decke.

Nachdem das Papier bereits am Montag einen Kurszuwachs von mehr als 5 Prozent verbuchen konnte, schießt die Nordex-Aktie am Dienstag sogar um rund 7 Prozent nach oben und tendiert somit an der TecDAX-Spitze. Allerdings dürfte die Nordex-Aktie nicht nur auf Übernahmefantasien angewiesen sein, damit auch 2014 eine Kursrallye gestartet werden kann. Immerhin konnten die Hamburger zuletzt ein rasantes Tempo bei ihrem Wachstumskurs an den Tag legen und die Prognosen für den Auftragseingang abermals nach oben schrauben.

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Gleichzeitig dürfte sich die von der neuen Bundesregierung angedachte Kürzung von Fördermaßnahmen für Windenergieanlagen nicht so negativ auf das Geschäft von Nordex auswirken, wie es teilweise am Aktienmarkt befürchtet wurde. Zudem scheint sich gerade die Windenergie an Land immer mehr als einer der zuverlässigsten und günstigsten Vertreter unter den Erneuerbaren Energien herauszukristallisieren.

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Bildquelle: Pressefoto Nordex


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